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Westphalsches Haus: Drei Tage nutzen, zwei zahlen

Westphalsches Haus: Drei Tage nutzen, zwei zahlen

Familienfeste, Firmenjubiläen – das Westphalsche Haus ist für viele die erste Adresse zum Feiern in Markkleeberg. Bis zu einem Jahr im Voraus müssen sich Interessenten anmelden, wenn sie Gartensaal, Kaminzimmer, Veranda und Küche der 1925 von Architekt Paul Schultze-Naumburg für Unternehmer Carl Westphal errichteten und jetzt im Eigentum der Stadt befindlichen Villa privat nutzen möchten.

Markkleeberg. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat nun eine neue Entgeltordnung für das Objekt beschlossen.

„Die bisherige Gebührenordnung von 2007 sieht eine eintägige Nutzung von 10 Uhr bis 10 Uhr des Folgetages vor“, erläuterte Sachgebietsleiter Kultur Ralph von Rauchhaupt. In der Praxis habe sich diese Regelung aber als kompliziert und unkomfortabel erwiesen. „Mieter sind selten bereit, die Räumlichkeiten mit Vor- und Nachbereitung sowie Reinigung zwei bis drei volle Tage zu bezahlen“, sagte von Rauchhaupt. Einerseits um ihnen „entgegenzukommen, andererseits um eine sichere Einnahmequelle für die Kommune zu erhalten“, wird künftig eine „zusätzliche Benutzungspauschale“ erhoben. Letztlich diene die Entscheidung auch dem Erhalt des historischen Mobiliars, hieß es in der Vorlage. Vor rund zwei Jahren hatte die Stadt Markkleeberg das Haus in der Dölitzer Straße 12 aufwendig sanieren lassen (die LVZ berichtete). Mehr als 160 000 Euro wurden damals investiert.

Nach dem einstimmigen Beschluss des Stadtrates gilt ab sofort folgende Festlegung: Die Vorbereitungszeit für private Veranstaltungen beginnt jeweils um 15  Uhr am Vortag, die so genannte Nachbereitungszeit endet um 15 Uhr am Folgetag. Kurz: Wer ordentlich gefeiert hat, darf vor dem großen Einpacken und Reinemachen wenigstens noch ausschlafen. Zumindest wenn es sich nicht um einen Sonntag handelt und öffentliche Konzertabende anstehen. „Auf der Rechnung taucht letztlich nur ein Tag extra zum Veranstaltungstag auf“, so von Rauchhaupt. Je nach Art und Anzahl der zu mietenden Räumlichkeiten müssen Interessierte pro Tag mit Kosten zwischen 80 und 220 Euro, zuzüglich 50 Euro für die Küche und auf Wunsch 30 Euro für den Flügel, rechnen.

Ulrike Witt

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