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Markkleeberg Westphalsches Haus wird eine Wellness- und Reha-Klinik
Region Markkleeberg Westphalsches Haus wird eine Wellness- und Reha-Klinik
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11:23 21.04.2017
Wechselvolle Geschichte: Die neuen Eigentümer wollen aus dem Westphalschen Haus jetzt ein Gesundheitszentrum machen. Quelle: Fotos: André Kempner
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Markkleeberg

Die neue Spitze der Freiwilligen Feuerwehr ist bestellt, das Westphalsche Haus verkauft, die offenen Sonntage sind festgelegt, die Umbauten der Bushaltestellen in der Städtelner Straße auf den Weg gebracht: Zügig, ohne Diskussion und bei den meisten Punkten einstimmig hat der Stadtrat am Mittwochabend in öffentlicher Sitzung im Lindensaal seine Themenliste abgearbeitet.

– Lob für die alte Feuerwehrgarde und Vorschusslorbeeren für den neuen Stadtwehrleiter Andreas Knoll und die neuen Ortswehrleiter Frank Zieger (Markkleeberg-West), Wolf-Dieter Brode (Wachau) und Frank Schulze (Gaschwitz) gab es von Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). „Sich dem Ehrenamt zu stellen, verdient größte Hochachtung“, sagte er nach der Bestellung der Neuen.

– Mehrheitlich zugestimmt hat der Stadtrat der Veräußerung des Westphalschen Hauses mit dem 2463 Quadratmeter großen Grundstück Dölitzer Straße 12. Der Kaufpreis beträgt 1,5 Millionen Euro, pro Quadratmeter sind das 609 Euro. Käufer ist das Ehepaar Rose aus Leipzig. Die Sportmediziner hatten nach der Präsentation im Verwaltungs- und Finanzausschuss den Vorzug gegenüber Immobilienmanager Steffen Göpel erhalten. Laut Schütze wollen Roses in der Villa eine orthopädische Reha-Klinik mit Gästezimmern aufmachen. Wie berichtet, hatte die Stadt in der Ausschreibung eine teilweise öffentliche Nutzung des Gebäudes festgeschrieben. In den Beschluss wurde noch der Passus aufgenommen, dass der Kaufvertrag vor dem Notartermin im Entwurf noch einmal dem Ausschuss vorgelegt werden muss.

– Wie jedes Jahr erneuerte der SPD-Stadtrat und engagierte Katholik Nikolaus Legutke seine Kritik an den vier verkaufsoffenen Sonntagen: „Die sind überflüssig wie ein Kropf. Ständige Action, die allgemeine Ökonomisierung – das schadet den Menschen.“ Diesmal schlossen sich Karlheinz Eichler (CDU) und Rosemarie Jahn (Linke) an. Ungeachtet können die Händler am 7. Mai (Stadtfest), 21. Mai (Keramikmarkt am Zöbigker Hafen) sowie am 3. (Adventsmärkte Torhaus und Kees’scher Park) und 17. Dezember (Weihnachtsmarkt am Rathaus) zusätzlich ihre Geschäfte öffnen.

– Frei gegeben wurden vor Rechtskraft des Haushaltes 230 000 Euro für den Umbau der beiden Bushaltestellen in der Städtelner Straße. Die Situation an der ehemaligen Wendeschleife der Straßenbahn sei nach der Umstellung auf die Buslinie 70 für die Anwohner nicht tragbar, betonte Schütze. Der Bau werde zu 90 Prozent, die Planung zu 100 Prozent gefördert, ein positiver Zuwendungsbescheid vom Zweckverband Nahverkehrsraum Leipzig liege vor. Allerdings müsse vor Baubeginn noch eine Trinkwasserleitung umverlegt werden.

– Das Projekt Kunstwinkel nimmt Fahrt auf: Der Stadtrat nahm vier Sponsoringangebote von Firmen an. Wie berichtet, soll an der Ecke Rathaus-/Südstraße der Hausgiebel gestaltet werden. Kostenpunkt: 18 700 Euro. Nach Abzug der beim City-Wettbewerb gewonnenen 6000 Euro und erster Sponsoren seien noch 5000 Euro offen, so Schütze. Möglicherweise könnten die nächste Woche beim Wirtschaftsempfang akquiriert werden.

Von Ulrike Witt

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