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Markkleeberg Wieder Wasserrohrbruch in Tellschütz
Region Markkleeberg Wieder Wasserrohrbruch in Tellschütz
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07:00 15.03.2016
Am Samstag wurde die Trinkwasserleitung in der Crasdorfer Straße mal wieder repariert. Quelle: Ulrike Witt
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Zwenkau

Mal wieder abgeschnitten von der Wasserversorgung waren am Freitagnachmittag und Samstagvormittag die 125 Bewohner von Tellschütz. In der Carsdorfer Straße war „zum gefühlt 100sten Mal“, wie ein Mann verärgert meinte, die Trinkwasserleitung geborsten. Mit Eimern holten sich die Tellschützer am Wasserwagen frisches Nass.

Diesmal blieb es nicht beim üblichen Flicken. Nach einem Provisorium am Freitag wurde am Samstag von den Leipziger Wasserwerken ein sechs Meter langes Kunststoffrohr ausgetauscht, außerdem ein neuer Hydrant gesetzt. „Das dünnwandige PE-90-Rohr wurde zu DDR-Zeiten in eine Kiesschicht gelegt. Durch das Gestein wird es regelrecht aufgerieben“, meinte einer der Bauarbeiter.

Wasserwerke-Sprecher Marc Backhaus räumte gestern ein: „Wir haben in Tellschütz 1200 Meter Leitung, 1085 Meter stammen aus dem Jahre 1973, also aus DDR-Produktion. Durch die geringe Dimensionierung – PE 90 oder 63 – und den hohen Druck, der nötig ist, um das Randgebiet von der Einspeisestelle Knautnaundorf aus zu versorgen, kommt es zu Schäden.“ Allein 2015 sei dies zweimal der Fall gewesen. „Wir sind bemüht, Havarien schnell zu beheben und prüfen regelmäßig, ob aus technischen, alters- oder sonstigen Gründen Anlagen repariert, saniert oder erneuert werden müssen. Auch in Tellschütz“, so Backhaus.

Im Januar 2015 machte der kleine Ort Schlagzeilen, als die Kirche ausbrannte. Damals musste Löschwasser über hunderte Meter herangeführt werden, weil der Druck nicht ausreichte.

Von Ulrike Witt

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