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Markkleeberg Winterdienst rückt Schneemassen zuleibe
Region Markkleeberg Winterdienst rückt Schneemassen zuleibe
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17:16 13.01.2010
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Markkleeberg

Doch es ist Besserung in Sicht. „Wir haben unser gestecktes Ziel erreicht. Alle im Winterdienst befindlichen Straßen sind jetzt schwarz“, erklärte Markkleebergs Rathaussprecher Daniel Kreusch gestern. Wer beim Blick aus dem Fenster stutzt, muss wissen, beräumt wurden von der beauftragten Firma Arco Straßenreinigungsdienst GmbH zuerst Ortsdurchfahrten, Bundes- und Kreis- sowie Hauptstraßen. Wer in kleinen Anliegerstraßen zuhause ist, hatte daher meist das Nachsehen. Es sei denn, man hat ein öffentlichen Gebäude in direkter Nachbarschaft. „Seit dem Morgen sind unsere vier Unimogs in den Nebenstraßen unterwegs und schieben den Schnee beiseite“, verkündete Arco-Geschäftsführer Hennig Hake am frühen Nachmittag. So sei zum Beispiel ein Großteil des Eulenbergs und der Wolfswinkel inzwischen in einem befahrbaren Zustand. Zahlreiche Anwohner hatten laut Kreusch zuvor bei der Stadtverwaltung um Hilfe gebeten. Dem Ersuchen werde gern nachgekommen, sofern die Straßen eine Mindestbreite von 2,50 Meter aufweisen, so Kreusch. Ansonsten müssten die Arco-Mitarbeiter passen. „Wir versuchen uns aber durchzuschlängeln, wo es nur geht“, versprach Hake. Ein Problem bleibt indes: Wohin mit all der weißen Pracht? Denn ist die Fahrbahn erst befreit, versperrt der Schnee oft genug Ausfahrten oder verursacht eine Zwangspause für des Deutschen liebstes Stück. „Es gibt einfach keine Lösung. Wir können Anwohner nur um Verständnis bitten“, sagte Kreusch. Bleibt also nur der tatkräftige Einsatz der Hausbesitzer und Mieter. Diese sollten allerdings nicht dem Vorbild eines Mannes folgen, der den Haufen vor seinem Auto am Dienstagabend mit der Schippe kurzerhand wieder auf die Rathausstraße beförderte. Eine gute Nachricht hat Ordnungsamtsleiter Stefan Pietsch noch für gebeutelte Autofahrer: „In Anbetracht der schwierigen Bedingungen sind unsere Politessen weiter zur Kulanz angehalten.“ Und dann ist da noch die Sache mit dem rationierten Streusalz (die LVZ berichtete). „Morgen sollen wir Nachschub bekommen. Ich hoffe, das geht klar“, so Firmenchef Hake.

Ulrike Witt

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