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Markkleeberg „Wir geben nicht auf, sammeln einfach weiter“
Region Markkleeberg „Wir geben nicht auf, sammeln einfach weiter“
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16:53 30.08.2010
Lernen im Grünen: Die ehemalige Rüssen-Kleinstorkwitzer Dorfschule wird derzeit modernisiert. Nach den Herbstferien sollen die 42 Erst- bis Viertklässler der Christlichen Montessori-Ganztagsschule einziehen. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Dafür wird seit Wochen emsig geackert.

„Die Umbauarbeiten verlaufen planmäßig“, berichtet Alexander Wagner, Vorstandsvorsitzender des Trägervereins Lebenswelt Schule, zufrieden. Zurzeit werde parallel am Rohbau, am Dachboden, im Sanitärbereich und an der Elektrik gewerkelt. Fast fertig ist dagegen der neue Schornstein. Voraussetzung, dass das Vorhaben überhaupt wie geplant in Angriff genommen werden konnte, war die Zustimmung des Zwenkauer Stadtrates zum Eintrag einer Grundschuld über 500 000 Euro. Erst der Beschluss ließ aus den Träumen des Vereins Realität werden.

„An Baukosten werden insgesamt rund 585 000 Euro zusammenkommen. Ohne die Grundschuld hätten wir keine Sicherheit für den Bankkredit gehabt und das Projekt gar nicht in Angriff nehmen können“, erläutert Wagner. Denn die im November 2009 gestartete Aktion Schulbausteine hat bislang lediglich 6000 Euro eingebracht. Viel zu wenig für die Modernisierung der maroden Rüssener Schule. „Wir geben nicht auf, sammeln einfach weiter“, so Wagner. Um die Kosten im Rahmen zu halten, packen die Vereinsmitglieder auch selbst mit an. Zum Beispiel bei der Isolierung des Dachbodens. „Wenn alles gut geht, lernen unsere 42 Schüler, 16 davon besuchen die erste Klasse, ab 18.  Oktober im neuen alten Schulhaus“, verspricht Wagner.

Bis es so weit ist, müssen Kinder, Eltern, Lehrer und Erzieher allerdings mit Einschränkungen leben – auch die Steppkes in der Kita „Bunte Schmetterlinge“, deren Räume sich noch im Schulgebäude befinden. Die Montessori-Schüler, die täglich den Bus nutzen, hatten in den ersten drei Wochen des Schuljahres 2010/11 zudem ein ganz anderes Problem. Die aufgrund der Bauarbeiten verlagerte Bushaltestelle der Linie 123 sorgte für erhebliche Irritationen und so manche Mutter fürchtete schon, dass sich der Ärger mit Leobus um nicht mitgenommene Kinder (die LVZ berichtete) wiederholen könnte.

Inzwischen hat es Gespräche zwischen Wagner und dem Landkreis/Bereich Schülerbeförderung, aber auch verunsicherten Eltern und dem Busunternehmen gegeben. Das Ergebnis: Es handelte sich schlichtweg um ein Missverständnis. Zwei Haltestellenschilder waren einfach eines zu viel.

Ulrike Witt

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