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Markkleeberg „Wir liegen voll im Zeitplan“
Region Markkleeberg „Wir liegen voll im Zeitplan“
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17:55 30.12.2009
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Markkleeberg

Inzwischen ist das Flachdach bis auf einige Restarbeiten dicht, das Treppenhaus – nur für Befugte – begehbar und der Fahrstuhlschacht angelegt. „Wir liegen voll im Zeitplan. Der Rohbau verläuft spitze“, erklärt Yvonne Neumann vom Technischen Baubereich der Stadt. Wie berichtet, ist der Aus- und Umbau der Mittelschule mit insgesamt 9,5 Millionen Euro das derzeit größte Investitionsprojekt in der Großen Kreisstadt. Ende Juli legte Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) den Grundstein für den Neubau, der künftig moderne Klassenräume, verschiedene Fachkabinette, eine Lehrküche, aber auch die Stadtbibliothek im Erdgeschoss beherbergen soll. Vor allem aber die räumlichen Kapazitäten für eine dreizügige, behindertengerechte Mittelschule in Markkleeberg schafft. Im Herbst 2008 war bereits die alte Hortbaracke und im Frühjahr 2009 der marode Sanitärtrakt den Abrissbaggern zum Opfer gefallen. Mit Verzögerungen infolge von Kälte und Schnee rechnet Neumann in den nächsten Wochen nicht: „Der Anbau ist eine gut vorbereitete Winterbaustelle. Anfang Januar wird mit der Fassade begonnen sowie parallel die Installation der Haustechnik im Inneren vorbereitet.“ Sollten Minustemperaturen die Außenarbeiten verhindern, bliebe noch genug anderes zu tun, versichert Neumann. Schließlich seien die Aufträge für zahlreiche Gewerke, darunter Heizung/Lüftung/Sanitär, Trockenbau sowie Elektrotechnik längst vergeben. Wenn der Anbau mit Schuljahresbeginn 2010/11 fertig ist, ziehen die Fünft- bis Zehntklässler aus dem benachbarten Altbau aus und die Bauleute ein. Dann startet die Sanierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes. Und auch dafür bleibt nur ein Jahr Zeit. Zwölf Monate, die Schülern und Lehrern mangels Platz noch einmal viel abverlangen werden. So müsse der Unterricht teilweise in Containern stattfinden, weiß Neumann. Im Juli 2011 soll die feierliche Eröffnung der neuen Mittelschule, wenig später voraussichtlich die gesamte Maßnahme inklusive Schulhofgestaltung abgeschlossen sein.

Ulrike Witt

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