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"Wir sind das Volk" - neue Ausstellung im Fotomuseum eröffnet

"Wir sind das Volk" - neue Ausstellung im Fotomuseum eröffnet

"Wir sind das Volk" lautet der Titel der Kabinettausstellung, die gestern im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg feierlich eröffnet wurde. Der Gastgeber, Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), begrüßte unter anderem den Vizepräsident der Landesdirektion, Michael Feist, die Bundestagsabgeordnete Monika Lazar (Grüne), Landtagsmitglied Oliver Fritzsche (CDU), seinen Amtsvorgänger Bernd Klose (SPD), sowie eine Delegation aus Markkleebergs Partnerstadt Neusäß.

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Momentaufnahmen vom Herbst 1989: Stephan Bickhardt, Karsten Schütze, Robert Burdy, Philipp Staude und Hartmut Zwahr (v.l.) im Deutschen Fotomuseum.

Quelle: André Kempner

markkleeberg. Zu sehen sind Original-Momentaufnahmen vom Herbst 1989, vom Zugriff der Staatssicherheit nach dem Friedensgebet am 4. September im Nikolaikirchhof bis zu den Massendemonstrationen auf dem Augustusplatz Anfang 1990. Aufgenommen wurden sie heimlich von Frank Sellentin, Bernd Heinze, Rainer Kühn, Stefan Walter und Armin Wiech, erstmals der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt vom Archiv Bürgerbewegung in Leipzig, künstlerisch zusammengestellt von Andreas J. Mueller und Kerstin Langner vom Fotomuseum.

"Die Fotografien erinnern daran, dass es eine Mehrheit im Osten gab, die sich nach mehr Freiheit gesehnt hat. Die Bilder berühren, sie klären auf, sie fordern zum Dialog heraus. Wenn man sich die Sprüche auf den Plakaten anschaut, belegen sie auch ein Stück Volksmündigkeit", so Pfarrer Stephan Bickhardt. Und sie seien Wertschätzung und Genugtuung für die Demonstranten, die den Mut hatten, auf die Straße zu gehen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion betonte Historiker Hartmut Zwahr: "Die Friedliche Revolution vor 25 Jahren war direkte Demokratie." Bürgermeister Philipp Staude gestand, dass im Rückblick vieles klarer erscheint, als es in der Wahrnehmung der Zeitzeugen damals gewesen sei. Anders als Bickhardt, der meint "Die Revolution kam zur Kirche", sagte Staude, dass die Kirche eine entscheidende Rolle gespielt, Menschen ermutigt habe. Die Ausstellung ist bis 28. Dezember dienstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2014
Ulrike Witt

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