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Markkleeberg "Wo andere vorbeigehen, bleibe ich stehen"
Region Markkleeberg "Wo andere vorbeigehen, bleibe ich stehen"
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14:54 19.05.2015
In natura und im Bild: Barbara Wesuls mit ihrem Selbstbildnis im Westphalschen Haus, daneben ein Porträt ihres Mannes. Quelle: André Kempner

"Wo andere vorbeigehen, bleibe ich stehen und fange an zu malen", sagt die Leipzigerin. 1945 in Wechselburg bei Rochlitz geboren, kam sie als Fünfjährige nach Leipzig, wo sie in den Sechzigerjahren an der Karl-Marx-Universität Kunsterziehung und Geschichte studierte. Bis 2005 arbeitete Wesuls als Lehrerin, vor der Wende an der Nikolaischule, danach 13 Jahre am Humboldt-Gymnasium.

"Im habe eigentlich immer gemalt, auch in Zirkeln. Seit ich im Unruhestand bin natürlich viel intensiver", sagt sie. Auch wenn sie schon einige Einzelausstellungen oder Beteiligungen hatte, auf die Möglichkeit im Westphalschen Haus ihre Arbeiten zu präsentieren, habe sie immer gewartet. "Zumal mein Mann hier zwei Jahre als Kulturhistoriker die Geschichte der Rudolf-Hildebrand-Schule aufgearbeitet hat."

Mit Pinsel und Farbe hält Wesuls am liebsten Landschaften und Porträts fest. Meist entdeckt sie ihre Motive unterwegs. "Ich kann nichts malen, zu dem ich keine innere Beziehung habe", sagt Wesuls. Deshalb hat sie nach Markkleeberg auch etliche Bilder von den alljährlichen Reisen mit ihren Kunsterzieherkollegen mitgebracht, aber auch ein Selbstbildnis und ein Porträts ihres Mannes.

Die Ausstellung ist bis zum 23. März dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs von 10 bis 16 Uhr sowie zu Veranstaltungen zu sehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.01.2014
Ulrike Witt

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