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Markkleeberg Wünschebaum ruckzuck leer gepflückt
Region Markkleeberg Wünschebaum ruckzuck leer gepflückt
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15:11 19.05.2015
Die Vorsitzende des Schulfördervereins Christina Winne am Wünschebaum. Quelle: André Kempner

Dank des Schulfördervereins waren die Teilnahme und das Material wie immer kostenfrei, Spenden indes gern gesehen.

Fester Bestandteil des Bastelfestes ist Jahr für Jahr der Wünschebaum für das Kinderheim Völkerfreundschaft in der Lößniger Straße. Auf bunten Kärtchen war zu lesen, was dessen Bewohner gern unterm Baum finden würden. Der fünfjährige Joey wünscht sich beispielsweise ein Vorlesebuch, der zehnjährige Philip ein Lego-Spiel, der gleichaltrige Oliver einen Funkwecker, damit er pünktlich zur Schule kommt, und die 15-jährige Cindy einen Terminkalender.

"Jedes Heimkind kann ein Kärtchen abgeben. Beim Bastelfest pflücken sich unsere Eltern eines und erfüllen den Wunsch bis zum Fest", erzählte die neue Vorsitzende des Schulfördervereins Christina Winne. Für die Erwachsenen hieß es am Donnerstagnachmittag schnell sein, denn Freude schenken, das möchten in der Grundschule Raschwitzer Straße viele und so waren die Wunschkarten ruckzuck weg.

"Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem Markkleeberger Kinderheim zusammen. Viele Bewohner besuchen unsere Schule. Uns ist es sehr wichtig, dass sie so gut wie möglich integriert werden und dazu gehören auch kleine Weihnachtsgeschenke", erklärte Schulleiterin Gabriele Schröter. Hilfe erfährt Heimleiterin Katrin Stephan aber auch bei so genannten Notaufnahmen. Wie Winne berichtete, starte der Schulförderverein in solchen Fällen schon mal einen Rundruf, um Kleidung und Schulmaterial für Kinder bereitzustellen, die notfallmäßig aus ihrem Elternhaus geholt werden müssen. Oder wenn ein Kind gern in einen Sportverein gehen würde, dies aber für das Heim finanziell nicht tragbar ist. "Dann übernehmen unsere Eltern den Beitrag und kaufen die notwendige Sportkleidung", so Winne.

Kurz vor Weihnachten werden sich Schröter und Winne wieder zum Kinderheim aufmachen, um die Geschenke zu übergeben. Strahlende Gesichter sind ihnen wie immer sicher. "Das ist wirklich eine wunderbare Tradition. Schon jetzt ganz herzlichen Dank an alle fleißigen Weihnachtsmänner", meinte gestern Heimleiterin Stephan.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.11.2013
Ulrike Witt

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