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Markkleeberg XXL-Xylophon-Klänge in Wachauer Kirchruine
Region Markkleeberg XXL-Xylophon-Klänge in Wachauer Kirchruine
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10:05 09.07.2018
Der studierte Orchester-Perkussionist und orthodoxe Jude Alex Jacobowitz brachte seine Weltmusik und seine Marimbaphon mit in die Kirchruine Wachau. Quelle: Foto: André Kempner
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Markkleeberg

Mit diesem Instrument ist Jacobowitz nicht nur bei Veranstaltungen unterwegs. Der studierte Orchester-Perkussionist, der die Sicherheit des Jerusalemer Sinfonieorchesters verlassen hat, spielt gerne auch auf der Straße, wo er für sein Publikum immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat und es von einem Stück zum nächsten begleitet.

Aufgewachsen ist Alex Jacobowitz in einer jüdischen Familie im US-Staat New York. Als Kind hatte für ihn der Glaube vor allem mit Liedern, gutem Essen, Familie zu tun. Seine Liebe zum Schlagzeug entdeckte er mit elf Jahren, später vertiefte er seine Fähigkeiten. Im Alter von 19 Jahren begann er Xylophon zu spielen. Über zwei Jahrzehnte war er als Straßenmusiker in New York unterwegs und wurde bei zahlreichen Veranstaltungen als Künstler gebucht.

Zu seinem heutigen Glauben fand er mit Anfang 20, als er für ein Musikstudium nach Israel ging, um dort jüdische Texte und Kultur zu studieren. Nach dem Aufenthalt um 1982/83 und dem Intermezzo beim Jerusalemer Sinfonieorchester trat er zum orthodoxen Judentum über. Seit 2002 wohnt er in Berlin-Charlottenburg und tritt in ganz Europa mit seinem Klezmerprogramm auf.

Von Gislinde Redepenning

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