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Markkleeberg Yachtclub Zwenkau: Neues Domizil und neuer Motor zum Saisonstart 2016
Region Markkleeberg Yachtclub Zwenkau: Neues Domizil und neuer Motor zum Saisonstart 2016
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07:00 07.05.2016
Ahoi von der Wiki: Stefanie Kreusch (im Boot rechts), Trainer und Kinder des Yachtclubs Zwenkau freuen sich auf das Hafenfest an diesem Sonntag. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Pünktlich morgen zum Saisonstart mit dem Hafenfest gibt es Neuigkeiten vom 1. Yachtclub Zwenkau: Der Verein, der 2000 als erster Wassersportverein in der einstigen Bergarbeiter-Stadt gegründet wurde, hat endlich ein eigenes Interims.Domizil am Technischen Hafen. Außerdem wurde das Sicherungsboot, die Wiki, motortechnisch aufgerüstet.

„Wir haben das Boot vor zwei Jahren gebraucht gekauft und es in vielen Arbeitsstunden wieder hübsch gemacht“, erzählt Vorsitzende Stefanie Kreusch. Probleme gab es mit dem alten Motor. „Da wir leider nicht in den Genuss einer Förderung gekommen sind, blieb uns 2015 erst mal nur die Möglichkeit, mit einem geborgten zu fahren“, erläutert sie. Dieses Jahr sollte es aber nun ein neuer, leistungsstärkerer Antrieb sein.

„Wir haben uns in Abstimmung mit dem Regattaclub Zwenkau der Ausbildung und Förderung des Seglernachwuchses verschrieben. Unsere Kinder sind zwischen sieben und 14 Jahre alt. Da ist ein gutes Sicherungsboot enorm wichtig“, sagt Kreusch. Denn der Zwenkauer See ist mit 970 Hektar nicht nur der größte im Leipziger Neuseenland, sondern auch für kräftige Westwinde bekannt.

Die Wassersportmesse Beach & Boat hat Kreusch genutzt, um sich zu informieren. „Wir brauchten was Robustes und haben es mit einem Tohatsu-Außenborder auch gefunden“, sagt die Vereinschefin . Das gute Stück sei 30 PS stark und wurde vom Yachtservice Friedrichshain im April in Berlin eingebaut, weil die mit Tohatsu Erfahrung hätten, so Kreusch.

Die 5000 Euro für Kauf und Einbau belasten den Verein, der aktuell 61 Mitglieder, davon 21 Kinder und Jugendliche hat. „Unser größter Wunsch wäre, dass wir vom Landessportbund Sachsen noch eine Förderung erhalten. Jetzt haben wir den Motor erst mal mit eigenen Mitteln bezahlt“, sagt Jugendwart Peter Richter. Er freut sich, dass die Kinderzahl im Verein seit der See-Freigabe im Mai 2015 um 50 Prozent gestiegen ist.

Trainiert wird samstags ab 9.30 Uhr auf fünf Optimisten und vier Jollen. „Wer Lust hat, ist herzlich willkommen“, so Trainerin Yvonne Fraunholz. Dass der Yachtclub jetzt ein eigenes, wenn auch Container- Domizil am Hafen hat, ist ein Gewinn. „Bislang musste die Ausrüstung hin und her gefahren werden“, sagt Fraunholz. Wie berichtet, soll perspektivisch das alte Pumpenhaus am Pulvermühlenweg als Vereinssitz ausgebaut werden. Vorerst braucht das noch der Tagebausanierer LMBV.

Am morgigen Sonntag wird sich der Yachtclub zwischen 10 und 17 Uhr beim Hafenfest präsentieren und Neugierige zum Mitsegeln einladen.

Von Ulrike Witt

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