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Markkleeberg Yak Rudi und seine Artgenossen arbeiten jetzt am Cossi
Region Markkleeberg Yak Rudi und seine Artgenossen arbeiten jetzt am Cossi
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09:57 13.07.2016
Gelassen, aber wehrhaft: Die Yaks am Cospudener See. Die Tiere halten die Landschaft offen, machen so Platz für geschützte Arten. 
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Markkleeberg

 Yak Rudi und seine 16-köpfige Herde sind seit wenigen Tagen am Cospudener See als Landschaftspfleger im Einsatz. Nördlich an das Bisongehege an der Ostseite angrenzend, halten die aus Zoos und Tiergärten in ganz Deutschland stammenden Yaks das Gras und die Gehölze kurz und legen mit ihren Hufen den Rohboden frei. Allerlei geschützte Arten sollen sich so auf dem Offenland besser ausbreiten können.

Wer Yaks nur in Tibet vermutet, erlebt am Cospudener See eine Überraschung: Die genügsamen Haustiere sind jetzt auch am Markkleeberger Seeufer heimisch. Die Rinder sind genügsame Haustiere - und dienen am See der Landschaftspflege. Foto: Jörg ter Vehn

„Eine sehr preisgünstige und ästhetische Art der Landschaftspflege, die zugleich den Erholungswert steigert“, lobt Leipzigs Stadtförster Andreas Sickert. Für ihn am erfreulichsten sei, dass das Projekt ohne aufwändige Planung quasi von alleine zwischen Markkleeberg und Leipzig wuchs. „Auf Arbeitsebene, total unkompliziert“, sagt er, lobt vor allem Markkleebergs Umweltfachfrau Judith Nitzschke. Deren Chef, OBM Karsten Schütze, gab den Dank gern an Leipzig zurück. Es laufe alles sehr angenehm, lobte er.

 Markkleeberg habe die Koppel gestellt, Schäferin Kerstin Doppelstein den Weidezaun angebracht und mit Polizeischutz seien die Tiere dann über den Rundweg in ihr neues Gatter geleitet worden, so Sickert.

Yaks seien Haustiere, daher genüge im Gegensatz zu den großen Bisons ein einfacher Weidezaun. Sie seien genügsam, widerstandsfähig, gut an heiße Sommer und kalte Winter angepasst, „ideal für die Tagebaufolgelandschaft“, so Sickert.

Von Jörg ter Vehn

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