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Markkleeberg Zehn Jahre Pleinair am Cospudener See
Region Markkleeberg Zehn Jahre Pleinair am Cospudener See
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17:29 13.08.2010
Der Schöpfer und sein Holzwerk: Rainer Pleß verleiht dem Eichenstamm beim zehnten Pleinair am Cospudener See mit der Säge eine neue Gestalt. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

In der Luft hängt der Geruch frisch bearbeiteten Holzes, Späne bedecken den Boden und das Hämmern und Sägen der Bildhauer lässt Spaziergänger schon von weitem neugierig werden. Eigentlich alles wie immer. Auch das Wetter.

„Hoffentlich hält es heute durch“, sagt Olaf Teichmann und blickt gen Himmel. Während seine Künstlerkollegen Rainer Strege und Rainer Pleß sich am Donnerstag dem Regen geschlagen gaben und ihre Siebensachen packten, harrte er unter einem Riesenschirm am Sandstein aus. „Die Atmosphäre, der Bezug zum See – mir gefällt es hier“, sagt der Leipziger, der zum ersten Mal in Markkleeberg dabei ist. Für Strege ist der Blick auf den See bekanntes Terrain. Fast wie neu sind dagegen zwei Lerchenstämme, denen er in den nächsten Tagen „das Zwitschern“ beibringen will. Im Zwiegespräch mit dem Material – in seinem Fall Eiche – ist auch Pleß. „Das Holz ist dieses Jahr ausgesprochen trocken, dadurch sehr hart und schwer zu bearbeiten“, erklärt der Wahl-Pegauer und gesteht „Tränen der Wut als sich eine nagelneue Kettensäge verabschiedet hat“.

Nichtsdestotrotz – es wird weiter geackert. Schließlich steht der Übergabetermin für die vier Skulpturen schon fest: Freitag, der 20. August um 15 Uhr.

Bis dahin gibt es für die Drei ganz sicher so manches zum Schmunzeln. „Wir verraten diesmal nichts. Lassen die Leute raten, was wir dem Holz und dem Stein entlocken“, sagt Pleß amüsiert, wenn er an die vielen Gespräche in zig Dialekten denkt. Nur eines steht schon jetzt fest – alle Figuren werden rund um den Hafen ihren Platz finden. Und das freut besonders das „Stammpublikum“. Dann ist Zeit für eine Pause, eine kreative Mittagspause. Wo – in Peter Körtges Biergarten. Auch das ist wie immer, Mitte August.

Kendra Reinhardt

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