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Zehn Smart-Boards für die Oberschule Markkleeberg

Zehn Smart-Boards für die Oberschule Markkleeberg

Pünktlich zum Schuljahresbeginn nächste Woche können Lehrer und Schüler der Oberschule Markkleeberg zehn neue interaktive Tafeln in Betrieb nehmen. Die sogenannten Smart-Boards präsentierte Sozialamtsleiter Wolfgang Heinze gestern mit Uwe Rommel, Lehrer für Mathematik und Informatik und pädagogischer IT-Koordinator der Einrichtung in der Geschwister-Scholl-Straße.

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Wolfgang Heinze, Thomas Wales, Ronny Ullmann und Uwe Rommel (von links) vor einem Smart-Board.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. "Als der Freistaat Sachsen vor Jahren das Medios II-Programm aufgelegt hat, haben wir gleich gesagt, sobald die neue Mittelschule steht, soll sie in den Genuss der interaktiven Tafeln kommen", erzählte Heinze. Indes es kam anders, die Markkleeberger mussten einen langen Atem haben. Aufgrund der Probleme mit Medios I (die LVZ berichtete) habe der Antrag über viele Monate auf Eis gelegen, so Heinze. Erst Ende 2012 trudelte der Förderbescheid im Rathaus ein. Damit konnte die Medienoffensive Schule, so der offizielle Name des Projektes mit dem elektronische Medien in sächsischen Klassenzimmern Einzug halten sollen, auch in Markkleeberg greifen. Inklusive des Netzwerkservers und 40 spezieller Schüler-Notebooks kostet die technische Aufrüstung 86 000 Euro. Laut Heinze werden davon 40 Prozent, also rund 33 000 Euro, aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) gefördert.

"Mit den interaktiven Tafeln kann ich jedes Medium nutzen. Ich brauche nicht wie früher einen Fernseher, ein Videogerät und einen Beamer. Das Tafelbild kann abgespeichert werden und per pdf-Datei an kranke Schüler nach Hause geschickt werden", erläuterte Rommel. Auch für die Unterrichtsvorbereitung bedeuteten die Smart-Boards einen enormen Fortschritt.

Die zehn interaktiven Tafeln sind nicht die ersten in der Oberschule. Bereits 2009 und 2011 - mit Übergabe des Anbaus - wurden zwei angeschafft. Dennoch gab es Anfang der Woche für das Pädagogenteam eine Einführung. "Ich prophezeie, in einem Jahr wird kaum noch einer auf die Smart-Boards verzichten wollen", so Rommel.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.08.2013

Ulrike Witt

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