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Markkleeberg Zeitplan für Grunaer Bucht im Großpösnaer Gemeinderat vorgestellt
Region Markkleeberg Zeitplan für Grunaer Bucht im Großpösnaer Gemeinderat vorgestellt
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08:25 18.10.2016
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Rüdiger Renno vom Planungsbüro Denk-Architekten stellte den B-Plan vor. Dieser basiert auf dem der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) von 2006. Erschlossen werden damit im ersten Abschnitt 18 Hektar der rund 60 Hektar großen Magdeborner Halbinsel. Die Besonderheit bei der Erschließung mit Trinkwasserver- und Schmutzwasserentsorgung sei, dass drei Zweckverbände aneinander renzen, so Renno. „Der Störmthaler See soll als ,grüner See’ entwickelt werden, was sich auch im Kleinen widerspiegelt“, sagte Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Vorgesehen sind unter anderem Bootshäuser am Hafen, eine vorgelagerte Mole, auf der östlichen Seite 20 Ferien- und zehn Wochenendhäuser mit jeweils 80 bis 100 Quadratmeter Wohnfläche im südöstlichen Teil. Geplant sei weiter die Anlage eines Caravan-Stellplatzes, auf dem Ausflügler Station machen können. „Eine sehr gute Lösung“ sei mit der veränderten Anordnung der Ferienhäuser gefunden worden, meinte Lantzsch. Sie betonte weiter, sie hoffe, dass noch Geld für den gewünschten Abenteuerspielplatz auf dem Gelände bleibe. Großpösnas Einwohner können sich am 17. Februar bei der öffentlichen Projektpräsentation ein genaues Bild machen. Diese ist für 19 Uhr nach der Störmthaler Ortschaftsratssitzung vorgesehen. Ausgelegt wird der B-Plan vom 12. Juli bis zum 13. August. Wie berichtet, geht ab dem 20. August das dreitägige Highfield-Festival vor der Kulisse des Störmthaler Sees über die Bühne. Ab dem vierten Quartal sind die Erschließungsarbeiten vorgesehen. Gestern wurden dafür die Träger öffentlicher Belange gehört. Zustimmung fand ebenfalls der Nutzungsvertrag für den Bergbau-Technik-Park. 5,3 Hektar Fläche hatte die Gemeinde für dessen Realisierung von der LMBV erworben. Die genaue Vermessung steht aber aus, der Vertrag könnte deshalb noch angepasst werden. Der Verein – 35 ehemalige Bergleuten und fünf Kommunen unter Vereinsvorstand Gerald Riedel – will das Areal gestalten und betreiben, wofür er auch den Eigenanteil zum Abrufen der Paragraf-IV-Mittel bereitstellt. Zur Finanzierung stehen über 50 000 Euro aus der Kulturraumstiftung sowie rund 40 000 Euro von Privatpersonen und aus Firmenspenden zur Verfügung. Als Nutzungsentgelt erhält Großpösna zehn Euro pro Jahr, das Lantzsch mit dem geringen Interesse an dem Gelände begründete. Verabschiedet wurde Günter Heller als Friedensrichter, dessen Amtszeit nach fünf Jahren am 3. Februar endet. „Er hat viele Probleme bearbeitet“, sagte Lantzsch und würdigte Hellers „besondere moderatorischen Fähigkeiten“, mit denen er unter anderem bei Nachbarschaftsstreitigkeiten half. Der Friedensrichter fehlte allerdings wegen Krankheit. Einstimmig ist im Anschluss Karin Schumann neu in das Amt verpflichtet worden. Da eine Bewerbung zurückgezogen wurde, war sie die einzige Kandidatin. Die 56-Jährige wohnt seit 1998 in Großpösna, ist gelernte Lehrerin und arbeitet zurzeit in der Jugendgerichtshilfe des Leipziger Jugendamtes. „Frau Schumann ist in der Lage, diese fachliche Tätigkeit auszuüben“, attestierte ihr Lantzsch, die sich freute, dass „wir wieder eine Großpösnaerin haben“. Das Amtsgericht Borna muss die Verpflichtung noch bestätigen.

Kendra Reinhardt

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