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Markkleeberg Zeitsprünge in Zwenkau
Region Markkleeberg Zeitsprünge in Zwenkau
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00:32 22.05.2015
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Zwenkau

Die Ergebnisse ihres Schaffens präsentiert sie jetzt unter dem Titel "Zeitsprünge" in der Lehmhaus Galerie, Leipziger Straße 14, in Zwenkau.

"Meine Bilder und Live-Zeichnungen sollen Emotionen freisetzen und dem normalen Bürger als Zeitzeuge ein Forum bieten, sich zu erinnern und Erlebnisse weiter zu geben", sagt die 49-Jährige. Ihr Anspruch: "Ich möchte Kunst so vermitteln, dass Geschichte lebendig bewahrt wird."

Nach Zwenkau hat sie Malereien, Zeichnungen und Grafiken mitgebracht. Darunter die Kaltnadelradierung "Helden brauchen ihre Opfer", die schon 1987 während ihres Studiums an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln entstanden und jetzt in Leipzig neu gedruckt worden ist. "Ein Zeitsprung, ein wunderbarer roter Faden in meine Wahlheimat", sagt Schötschel. An Leipzig schätzt sie "die lockere Offenheit und, dass man sich hier noch reiben kann - künstlerisch und politisch".

Politik ist für Schötschel eine große Triebfeder, ihre Politikerbilder und -plastiken, allen voran der Kniefall von Willy Brandt in Warschau, Ausdruck dessen. "Kunst braucht nicht viel, um Bewegung in die Köpfe zu bringen. Und ohne Bewegung verändert sich in unserer Gesellschaft und auf der Welt nichts", mahnt sie.

"Kraft der Bewegung" sind auch ihre Tanzbilder überschrieben, angefertigt bei der Internationalen Sommerakademie in Köln. Für Schötschel ein Heimspiel, ihre Eltern - sie aus Greifswald, er aus Halle /Saale - waren beide Solotänzer in Düsseldorf.

Die Ausstellung ist bis zum 13. Juni donnerstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.05.2015
Ulrike Witt

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