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"Zitzschen ist die größte Perle in unserem Diadem"

"Zitzschen ist die größte Perle in unserem Diadem"

Jubel in Zitzschen: Die 425 Einwohner können ihren Erfolg beim Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" kaum fassen. Wie berichtet, hat der Zwenkauer Ortsteil den dritten Platz unter insgesamt 17 Teilnehmern belegt.

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Glücklich: die Zitzschener Delegation mit Jürgen Rothe, Bürgermeister Holger Schulz, Sybille Tilger und Horst Kalis (v. l.) am Montag in Rammenau.

Quelle: Privat

Zwenkau. "Wir sind das erste Mal angetreten und landen gleich so weit vorn. Mit so einem Durchmarsch hatten wir nicht gerechnet. Die Entscheidung mitzumachen, hat sich wirklich gelohnt", sagte Horst Kalis, der den mit 3000 Euro dotierten Preis am Montagnachmittag bei der Auszeichnungsveranstaltung in Rammenau (Landkreis Bautzen ) mit Sybille Tilger und Jürgen Rothe aus den Händen des sächsischen Landwirtschaftsministers Thomas Schmidt entgegengenommen hatte.

"Ich bleibe dabei: Zitzschen ist die größte Perle in unserem Diadem", schwärmte der Zwenkauer Bürgermeister Holger Schulz (CDU), der es sich nicht hatte nehmen lassen, die Delegation nach Rammenau zu begleiten. Und dies habe nichts damit zu tun, dass die Zitzschener ihm bei der Bürgermeisterwahl Anfang Juni mit 87,8 Prozent das beste Ergebnis aller Ortsteile beschert hatten, fügte Schulz schmunzelnd hinzu.

"Ich freue mich wirklich riesig. Der Bronzerang ist eine schöne Würdigung für die kontinuierliche Arbeit des Heimatvereins und aller engagierten Bürger. Und ein bisschen auch für die Stadt Zwenkau. Schließlich war die Jury auch vom barrierefreien Ausbau der Thomas-Müntzer-Straße angetan", so der Rathauschef.

"Zitzschen hat die jahrzehntelange Beeinträchtigung durch den nahen Tagebau Zwenkau dank der aktiven Dorfgemeinschaft gut bewältigen können", hatte Staatsminister Schmidt in der Laudatio betont. Es sei beeindruckend, mit welch vielfältigen Ideen sich Zitzschen zu einem lebens- und sehenswerten Dorf entwickelt habe. "Mit seinem liebevoll bewahrten dörflichen Charakter steht dem Ort eine Zukunft als ländliches Juwel im Leipziger Neuseenland offen", sagte Schmidt.

Nur die sehen die Zitzschener angesichts des von der Mitteldeutschen Baustoffe geplanten Kiesabbaus auf 174 Hektar bedroht (die LVZ berichtete). Der Bürgermeister nutzte deshalb die Chance, das kritische Thema gleich noch einmal bei Schmidt anzusprechen. "Als Umwelt- und Landwirtschaftsminister muss er doch Interesse am Erhalt der hochwertigen Böden um Zitzschen haben", sagte Schulz. Kalis meinte, von der Welle des Erfolgs getragen: "Wir sind optimistisch, dass wir den Tagebau noch verhindern können."

Jetzt wollen die Zitzschener erst mal ausgiebig feiern, ein Dorffest soll vorbereitet werden. Am Montagabend waren Kalis, Tilger und Rothe schon mit Sekt an der Elster-Brücke empfangen worden. Offen ist noch, wofür die 3000 Euro eingesetzt werden. "Das wird in Ruhe gemeinsam entschieden", so Kalis.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Ulrike Witt

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