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Zitzschener Kriegerdenkmalwird restauriert

Zitzschener Kriegerdenkmalwird restauriert

Mit schwerem Gerät rückte gestern Morgen der kommunale Bauhof auf dem Zitzschener Friedhof an. Das Denkmal für die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 wurde erst in fünf Teile zerlegt und dann per Radlader und LKW in die Naturstein-Werkstatt der Firma Peschel nach Quesitz transportiert.

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Mit vereinten Kräften wird das Denkmal vom Sockel geholt.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. "Dank 8000 Euro Fördermitteln von der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse kann das Denkmal endlich restauriert werden", erklärte Ortschronist Daniel Kalis. 2015 soll es nach 60 Jahren wieder an seinem ursprünglichen Platz neben der Kirche aufgestellt werden und der Ortskern ein Wahrzeichen zurückbekommen. Doch erst einmal müssen die Fachleute ran. Der Sandstein ist über die Jahrzehnte porös geworden, die Inschrift kaum noch zu entziffern.

"Der Stein muss komplett abgeschliffen, wo Ecken herausgebrochen sind, das Profil ersetzt und die Schrift auf Basis des Laserscanverfahrens neu herausgearbeitet werden", erläuterte Jürgen Seick von der Firma Peschel. Die Quesitzer haben in Zwenkau schon Spuren hinterlassen. Vor 15 Jahren sanierten sie das Trianon im Eichholz, das einst den Schlosspark Eythra schmückte.

Rund 22 000 Euro wird die Restaurierung des Kriegerdenkmals kosten. Den finanziellen Grundstein habe der örtliche Heimatverein gelegt, aber auch private Spenden und Aktionen hätten die Denkmalkasse seit der 800-Jahrfeier des Zwenkauer Ortsteils im vergangenen Jahr gefüllt. Ohne die Zuwendung der Sparkassenstiftung wäre die Umsetzung allerdings noch nicht möglich gewesen und ohne die technische Hilfe der Stadt nicht die Demontage, betonte Kalis. Die Zitzschener hoffen, dass ihre Glückssträhne noch eine Weile hält, erst im September hatten sie den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gewonnen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.11.2014
Ulrike Witt

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