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Markkleeberg Zukunft von Krysta 1 endlich gesichert
Region Markkleeberg Zukunft von Krysta 1 endlich gesichert
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16:05 19.05.2015
Die Ungewissheit hat ein Ende: Das Amphibienfahrzeug darf zukünftig fast überall fahren und muss nur öffentliche Straßen meiden. Quelle: André Kempner

Somit darf die DUK 353 auch in den nächsten Jahren ihre Runden um und auf dem Störmthaler See drehen.

Lediglich öffentliche Straßen und den öffentlichen Radweg muss das "Krysta 1" getaufte Amphibienfahrzeug meiden. "Aber sonst dürfen wir überall am See damit fahren", sagt Pusch. Zudem hat der 1942 erbaute Mannschaftstransportwagen Verstärkung bekommen. Krysta 3 und 4 sind zwar deutlich kleiner als der Oldtimer, dafür aber komplett neu in Kanada gekauft und ebenso flott zu Wasser und zu Lande unterwegs wie die große Schwester.

Die kleinen "Autoboote" können bei Nachfrage auch selbst von den Fahrgästen gesteuert werden, ansonsten sind ein Tourguide und drei weitere See-Besucher mit an Bord. Doch nicht alle drei Fahrzeuge sind auch jedes Mal auf der gleichen Route unterwegs, "die Touren können flexibel gebucht werden", erklärt Pusch. 30 Kilometer in der Stunde schaffen die modernen kanadischen Amphibien auf dem Land, im Wasser bewegen sie sich mit fünf Kilometern in der Stunde etwas gemächlicher. Der Krystallpalast-Chef hofft, dass das Trio zukünftig zu besonderen Anlässen auch auf dem Markkleeberger See fahren kann. Doch dazu seien noch Gespräche erforderlich. Die über 70 Jahre alte DUK sei deutschlandweit einzigartig und sogar weltweit nur vereinzelt anzutreffen.

Mittlerweile sind die Touren fast so etwas wie ein Verkaufsschlager geworden. Im vergangenen Jahr erkundeten mehr als 10 000 Bewohner der Region und Touristen den See per Amphibienfahrzeug oder ließen sich zur Vineta übersetzen, "und das sind nur die, die ein Ticket vorab gekauft haben", macht Pusch deutlich. Die Tagesgäste und "Laufkundschaft" seien da noch nicht mit eingerechnet. Pusch hofft, dass die Bilanz für dieses Jahr ebenfalls "so erfreulich" aussieht. Die Saison habe zwar spät angefangen, doch bis Oktober sei noch viel Zeit.

Deutlich ruhiger wird es im Winter jedoch nicht für ihn. Dann nämlich nimmt der Traditionssegler, der noch im Trockenen liegt, weiter Formen an. Außerdem wartet der Krystallpalast-Geschäftsführer auf die Baugenehmigung für die geplante Seeterrasse am Dispatcherturm. Kommt die in den nächsten Wochen, können die ersten Bauarbeiten beginnen. Wenn sie in Betrieb geht, passen bis zu 200 Leute darauf.

Und Pusch hat noch mehr Ideen. So will er rechts neben dem Steg mehrere Zirkuswagen zu Ferienwohnungen umbauen und vermieten. "Schön wäre, wenn das schon im nächsten Jahr klappen würde, aber realistisch ist eher 2015", sagt er. Auch die geplanten Hausboote könnten dann zu Wasser gelassen werden. Während einige einen festen Standort hätten, könnten andere über den See schippern. Ist alles fertig, "haben wir hier ein richtig breites Angebot geschaffen", freut sich Pusch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.08.2013

Julia Tonne

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