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Markkleeberg Zum Finale werden am Störmthaler See Äpfel und Birnen zu Saft gemacht
Region Markkleeberg Zum Finale werden am Störmthaler See Äpfel und Birnen zu Saft gemacht
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07:00 21.10.2017
Die Saison am Vineta-Anleger und dem dortigen Bistro am Störmthaler See endet an diesem Sonntag mit einem Fest rund um den Apfel. Quelle: Kempner
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Grosspösna

April schlecht, September katastrophal, aber der Rest besser als im Vorjahr: Ein grundsätzlich positives Fazit dieser Saison zieht der Krystallpalast als Betreiber der Vineta und des Bistros am Störmthaler See. Am morgigen Sonntag wird das Saisonfinale mit einem kleinen Apfelfest gefeiert.

Dazu reist eine mobile Apfelquetsche an, in der Besucher ihre mitgebrachten Äpfel, Birnen und Quitten gleich vor Ort zu Saft machen lassen können. Immer 50 Kilogramm passen in die moderne Quetsche rein, am Ende kann der Saft für 5,50 Euro je Fünf-Liter-Kanister erworben werden. Dazu gebe es Unterhaltung für Kinder, eine Bastelstrecke, Schoko-Äpfel, Kinderschminken und Entdeckertouren zur Vineta auf den See ab 10 Uhr, so Sabine Schön vom Krystallpalast.

Das Fest ist Abschluss einer durchwachsenen, aber insgesamt noch positiven Saison, meint Chef Rüdiger Pusch. So seien zum Beispiel die öffentlichen Bootstouren zur Vineta leicht rückgängig gewesen, die Gruppenfahrten hätten hingegen leicht zugenommen. Die Amphibienbootstouren seien „stabil“ gebucht gewesen, die kleinen Argo-Selbstfahrer hätten sogar leicht zugelegt, wie auch der Jetlev-Fly – der James-Bond-mäßige Ritt auf dem Wasserdüsenstrahl. Insgesamt seien zwar April und September schlecht bis katastrophal gewesen, der Rest habe aber um etwa zehn Prozent zugelegt, erzählt Pusch. Und besonders wichtig: „Zu den Hochzeitsterminen auf der Vineta, die ausgebucht waren, schien immer die Sonne“, berichtet er.

Die Himmelsleuchte soll im nächsten Jahr noch an Bedeutung zulegen am See. Pusch will eine Solaranlage samt Ladetechnik installieren, damit neue Produkte wie E-Bikes, ein Motorboot mit E-Antrieb und eventuell auch ein XXL-Golfcart als Minibus anbieten.

Er hoffe im nächsten Jahr auch die Baugenehmigung zu erhalten für einen festen Bootsverleih unten am Strand unterhalb des Bistros. Die jetzige improvisierte Lösung sei unpraktisch, auf Dauer nicht tragbar. Unten im Verleih sollte dann in der Saison auch ein kleiner Kiosk mit Eis und Getränken öffnen, den Strand im Sommer aufwerten, findet er.

Neben der Verleihstation will Pusch zudem das Projekt der Bootsliegeplätze starten. Er hoffe, im nächsten Jahr die geplanten Stege bauen zu dürfen, um etwa 30 Bootsliegeplätze unterhalb des Bistros schaffen zu können, sagt er. Wie berichtet, sollen diese auch von Hausbooten genutzt werden können.

Fest eingeplant ist bei Pusch auch eine Verlängerung der Öffnungszeiten für das Bistro im Sommer bis 20 Uhr. „Wir müssen uns ja jetzt schon manchmal ausschimpfen lassen dafür, dass wir normalerweise um 18 Uhr schließen“, schmunzelt er. Als Tagesausflugsgaststätte sei er davon ausgegangen, dass dann die Gäste wieder mit dem Rad die Rückfahrt antreten. Aber inzwischen kämen immer mehr Gäste, die nur so ein bisschen am Störmthaler See sitzen wollten.

Von Jörg ter Vehn

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