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Markkleeberg Zwenkau: Neue Skateanlage geplant
Region Markkleeberg Zwenkau: Neue Skateanlage geplant
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14:52 19.05.2015

Wo der neue Skatepark entstehen wird, ist indes noch offen, ebenso welche Elemente er haben soll.

"Wir wollen diesmal keine sterile Skateanlage irgendwohin setzen. Die skatenden Kinder und Jugendlichen sollen mitreden und wenn Interesse besteht, analog dem Pegauer Beispiel, auch gern mitbauen", erklärt Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Mit Christian Andrae haben sich die Zwenkauer einen Skate-Profi ins Boot geholt. Der Markranstädter ist der Kopf des Labor 16. Die Firma hat schon mehrere Skateanlagen in der Region geplant, den Bau begleitet und bietet dort später meist auch regelmäßig Kurse an.

Andrae kennt die Skaterszene, weiß, was die Kids meinen, wenn sie wie beim ersten Workshop im Jugendklub "Leuchtturm" die Vor- und Nachteile von Halfpipe, Pumptrack, Rooftop und Street Bowl diskutieren. "BMX-Fahrer, Skateboarder, Rollerblader, Inlineskater, Scooter, Streetboarder, Longboarder - das ist ein breites Feld, die Vorlieben sind unterschiedlich. Was sie alle vereint, sie wollen ihren Sport nicht auf einer Anlage aus dem letzten Jahrtausend irgendwo am Stadtrand ausüben", sagt der 35-Jährige. Er sieht sich nur als Vermittler. "Die Kids sind die eigentlichen Experten", sagt er, mahnt aber gleichzeitig: "Wir müssen uns die Skateanlagen im Landkreis Leipzig genau anschauen. Die Zwenkauer Anlage muss sich unterscheiden, nur so macht es Sinn."

Als potenzieller Standort ist schon länger das Waldbad im Gespräch, aber auch eine Fläche bei den Germania-Handballern im Pulvermühlenweg sei denkbar, sagt Bürgermeister Schulz. Vorteil: Beide liegen näher am Stadtzentrum und am See und werden so oder so Eckpfeiler der von Schulz geplanten Sport- und Freizeitmeile. Zeitlich festlegen will sich der Rathauschef nicht. "Ob das Projekt dieses oder nächstes Jahr umgesetzt wird, kann ich nicht sagen. Das wird sich zeigen."

Andrae hat inzwischen die ersten Ideen gesammelt, baut an einem Modell der künftigen Anlage. Vorstellen will er es im Winter-Skate-Camp, das vom 20. Februar bis zum 2. März dank Unterstützung der Kulturinitiative im Kulturkino stattfinden kann. Zehn Tage sollen verschiedene Rampen Kinder und Jugendliche, vorwiegend aus Zwenkau, Pegau und Groitzsch, zum Skaten einladen. Als Highlights werden BMX- und Skateboard-Kurse angeboten, wird sogar ein Wettkampf ausgetragen und mindestens ein Filmabend mit Actionszenen von Skateanlagen aus der Region gezeigt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.01.2014
Ulrike Witt

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