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Markkleeberg "Zwenkau ist fruchtbarer Boden"
Region Markkleeberg "Zwenkau ist fruchtbarer Boden"
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13:59 19.05.2015
Wolfgang Pfeifer, Holger Schulz und Helmar Schröter (v.l.). Quelle: André Kempner

Den Gästen, darunter der Vizepräsident der Landesdirektion Michael Feist und CDU-Landtagsmitglied Oliver Fritzsche, präsentierte er eine Stadt auf Wachstumskurs und im Jahr der Bürgermeisterwahl einen optimistischen Rathauschef.

"In bin mir sicher, Zwenkau ist fruchtbarer Boden", erklärte der 50-Jährige. Und er meinte nicht nur die 235 Eheschließungen und 67 Babys des 2014er Jahrgangs. Auch wirtschaftlich sei die Stadt auf gutem Wege, wie "die überraschend positive Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen" belege. Allein im Gewerbegebiet an der B 2 arbeiteten 2000 Leute. Um die 765 Gewerbetreibenden mit Nachwuchs zu versorgen, werde am 27. März die erste Ausbildungsmesse veranstaltet und im Sommer der rund sechs Millionen Euro teure Ausbau des Schulzentrums abgeschlossen. Nicht zuletzt könne die Stadt zugezogenen Familien jederzeit freie Betreuungsplätze für die Jüngsten anbieten.

Schulz räumte aber ein, dass es an manchen Ecken hakt. "Unser Ärztehaus ist in die Jahre gekommen, ein neues Gesundheitszentrum an einem besseren Standort wäre sinnvoll." Problematisch auch die Situation für die Jugendlichen: Der Freizeittreff Leuchtturm ist seit Jahresbeginn wegen der Sanierung des Kulturkinos geschlossen, das neue Domizil im Waldbad mangels Fördermittel für das bis auf weiteres auf Eis gelegte Jugendberufshilfeprojekt noch nicht fertig.

Dafür geht der Zwenkauer See auf die Zielgerade. "Der B-Plan 27 für das Südufer ist fertig, alle Fördermittel abgerechnet. Keine Rückzahlung, keine Anfechtung - das ist ein Riesenerfolg", verkündete Schulz. Fertiggestellt seien von der SSZ auch der Technische Hafen, der Rundweg im Werden, die Rodung wie die Vorbereitungen für den Harthkanal seitens der LMBV in vollem Gange. "So Gott will, werden wir am 10. Mai das Ereignis des Jahres 2015, die Freigabe des Zwenkauer Sees, gemeinsam feiern."

Am Ende zeichnete Schulz noch zwei Zwenkauer mit dem Ehrenamtspreis aus: den langjährigen Vorsitzenden des Heimatvereins, Wolfgang Pfeifer, und Badminton-Urgestein Helmar Schröter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.01.2015
Ulrike Witt

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