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Markkleeberg Zwenkau schafft 18 neue Plätze in der Pirateninsel
Region Markkleeberg Zwenkau schafft 18 neue Plätze in der Pirateninsel
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07:00 29.07.2017
Im September 2008 wurde die Kita Pirateninsel am Kap Zwenkau für 98 Kinder eröffnet. Jetzt wird die DRK-Einrichtung um 18 Plätze erweitert. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Der Stadtrat hat am Donnerstagabend grünes Licht für den Kita-Ausbau in Zwenkau gegeben. Wie berichtet, fehlen bis 2019/20 voraussichtlich 180 Plätze in der Stadt. Im ersten Schritt soll nun die DRK-Kita Pirateninsel in der Leipziger Straße nahe des Zwenkauer Hafens um 18 Plätze erweitert werden.

„Der Fördermittelgeber hat uns signalisiert, dass, anders als im Schulzentrum, auch die Ausstattung mit 50 Prozent förderfähig ist. Damit können wir zügig den Antrag für insgesamt 305 000 Euro einreichen und schnellstmöglich die dringend benötigten Plätze schaffen“, erklärte Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Denn die Zeit drängt: Aktuell liegen im Rathaus für den Zeitraum bis Februar 2020 schon 32 Anmeldungen für die Krippe und 13 für den Kindergarten vor, die nicht bedient werden können.

Die Planungs- und Baukosten für die Erweiterung der Kita Pirateninsel sind mit rund 254 000 Euro veranschlagt. Der Vorteil hier: Beim Bau 2007/08 war von der Stadt mit weiser Voraussicht bereits eine Erweiterungsfläche ausgewiesen und die Erschließung vorbereitet worden. In den Haushalt eingestellt werden müssen für die 18 Plätze künftig jährlich rund 91 000 Euro für Mehraufwendungen bei Personal- und Betriebskosten.

Im zweiten Schritt wird die Kita Pulvermühle erweitert. In einer Interimssystemlösung, so der offizielle Begriff, im Pulvermühlenweg sollen gegenüber des Germania-Geländes 72 Krippen- und Kindergartenplätze geschaffen werden. „Die Bauvoranfrage beim Bauordnungsamt läuft derzeit“, berichtete der Bürgermeister den Stadträten. Da sich das Grundstück in einem allgemeinen Wohngebiet befinde, sei es sofort bebaubar. Außerdem spräche die Nähe zum Zwenkauer See und zum Eichholz für diese Lösung. In den Garagenbestand am Pulvermühlenweg müsse nicht eingegriffen werden, betonte Schulz.

Da auch diese 72 neuen Plätze nicht ausreichen werden, um den Bedarf junger Familien an Betreuungsplätzen in Zwenkau abzusichern, plant die Stadt im dritten Schritt eine ganz neue Kita im künftigen Wohngebiet Harthweide am Südwestufer des Zwenkauer Sees. Hier sollen weitere 90 Plätze für Kinder zwischen einem und sechs beziehungsweise sieben Jahren entstehen.

„Ich hoffe, dass wir damit erst einmal die Kitas zukunftsträchtig sichern. Aber es ist schon jetzt klar, dass als nächstes die Situation im Hort brenzlig wird“, machte Bürgermeister Schulz deutlich. Es liefen deshalb bereits Baugrunduntersuchungen für eine Erweiterung des Hortes im Schulzentrum Pestalozzistraße. Die Statik lasse ein weiteres Geschoss zu, ob das auch für den Baugrund gilt, werde sich zeigen. Zudem schielt die Stadt auf das benachbarte Sieben-Männer-Haus in der Ebertstraße. Hier gebe es Verhandlungen, so Schulz.

Von Ulrike Witt

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