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Zwenkauer See: Freigabe wahrscheinlich erst 2015

Zwenkauer See: Freigabe wahrscheinlich erst 2015

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass der Zwenkauer See 2014 frei gegeben wird. In einem Schreiben teilte der Tagebausanierer LMBV gestern Vormittag auf Anfrage mit, dass der Hochwasserschutz Vorrang habe und die Nutzung voraussichtlich ab Frühjahr 2015 möglich sei.

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Quelle: André Kempner

Zwenkau. Eine Stunde später - nach der Sitzung der Steuerungsgruppe Neuseenland - ruderte die LMBV zurück. Eine endgültige Entscheidung soll erst am 17. Dezember fallen.

Eine Überraschung war die Nachricht an sich nicht. Wer Mitte November die Hochwasserinformationsrunde im Kulturkino Zwenkau aufmerksam verfolgt hat (die LVZ berichtete), ahnte es bereits. Neu war die Deutlichkeit.

"Fest steht, dass der Bergbaufolgesee bis zur Fertigstellung des Betriebsauslasses Ende 2014 für die Einleitung eines weiteren Hochwassers verzögert geflutet wird. Geotechnisch erforderlich ist ein Anstieg von einem Meter pro Jahr, um die Böschungsstabilität zu gewährleisten", so Rolf Schlottmann, Abteilungsleiter Planung Mitteldeutschland in der Presseinformation. Ende dieses Jahres werde der Wasserspiegel bei 110,5 Meter liegen, Ende 2014 bei 111,5 Meter. "Voraussichtlich im Frühjahr 2015 könnte mit einem Wasserstand von 112 Meter eine Nutzung des Sees einschließlich des Hafens möglich werden", heißt es weiter.

Die Sanierungsmaßnahmen würden ungeachtet dessen zielstrebig weitergeführt. Dies betreffe die Rodung der Baumkronen, das Verfüllen der über 600 Filterbrunnen, den Wegebau und die Vorbereitungen für den Harthkanal. Der Endwasserstand von 113,5 Meter werde voraussichtlich 2016 erreicht. Grundlage für die Terminkette sei unter anderem eine Anordnung der Landesdirektion vom November.

Just als die schlechte Nachricht in Zwenkau einschlug wie die berüchtigte Bombe, meldete sich LMVB-Sprecherin Karin Franke telefonisch und erklärte, dass sich die Steuerungsgruppe Neuseenland soeben darauf geeinigt habe, dass eine endgültige Entscheidung erst am 17. Dezember bei einem Treffen in der Landesdirektion fallen soll.

Bei den Investoren am Zwenkauer See kommt das Hickhack nicht gut an. Vergangene Woche hatten sie sich auf Einladung der IHK Leipzig noch in Zwenkau getroffen, um über den aktuellen Stand und Probleme in Vorbereitung des Hafenfestes 2014 zu sprechen. "Wir brauchen bis Ende des Jahres eine eindeutige Aussage, um Investitionen noch rechtzeitig auslösen zu können oder sie gegebenenfalls auch zu verschieben", erklärte Benedikt Kahlstadt von der Sächsisches Seebad Zwenkau (SSZ). Als Flächeneigentümer und Projektentwickler steckt die SSZ gerade 1,3 Millionen Euro in die Infrastruktur des technischen Hafens. Geld, das möglicherweise erst einmal brachliegen wird. Kahlstadt findet es "geradezu paradox, wenn die öffentliche Hand einerseits Millionen in den See investiert, andererseits die Nutzung verhindert".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.12.2013
Ulrike Witt

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