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Markkleeberg Zwenkauer See: Krebs beim Abtauchen zum Jahresende entdeckt
Region Markkleeberg Zwenkauer See: Krebs beim Abtauchen zum Jahresende entdeckt
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09:26 02.01.2017
Bei sechs Grad Wassertemperatur zog es diese Taucher am Sonnabend zum Abtauchen in den Zwenkauer See. Damit endete dort die erste Unterwassersaison. Quelle: Kempner
Zwenkau

Mit dem Abtauchen endete am letzten Tag des Jahres 2016 die erste Saison am Zwenkauer See. Robert Lange konnte an seinem Tauchzentrum nahe dem Stadtstrand dazu bei sechs Grad Wassertemperatur elf Unterwassersportler begrüßen.

Der Tauchgang habe aber nur ein paar Minuten gedauert, so Lange. „Ein Taucher hat unter Wasser aber sogar einen Krebs gefunden“, erzählte er. „Unser erster am See. Wahrscheinlich ein amerikanischer Flusskrebs.“

Der Tagebausee habe sich in Flora und Fauna gut entwickelt, sagt Lange. Derweil es beim Cospudener See viele Jahre gedauert habe, bis dort ein reges Unterwasserleben erlebbar wurde, sei dies in Zwenkau – auch durch die Flutung während des Hochwassers 2013 mit Wasser aus der Weißen Elster – schneller gegangen. Es gebe große Schwärme mit Stichlingen und nahe der Einstiegsstelle habe er schon in einer Pflanze einen Schwarm mit 40 bis 50 Bitterlingen entdeckt, erzählte Lange. Das ist eine Rote-Liste-Art, deren Vorkommen an bestimmte Muscheln geknüpft ist, die also ebenso vorkommen. Es gebe aber auch Plötze oder Gründlinge.

Überrascht sei er immer wieder über die gute Sicht im See, so Lange. 15 Meter im Hochsommer seien in mittlerer Tiefenlage kein Problem.

Von Jörg ter Vehn

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