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Zwenkauer beim historischen Rundgang

Zwenkauer beim historischen Rundgang

Spektakel gestern Nachmittag: Zwei Honoratioren bitten anno 1900 zum Stadtrundgang. Zwenkaus Rathauschef Holger Schulz schlüpft in die Rolle von Bürgermeister Gustav Oswald Ahnert (1843-1920), Ortschronist Dietrich Wünschmann in die des Erfinders der Thermoskanne, Professor Adolf Ferdinand Weinhold (1841-1917).

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Viele Neugierige kamen zum Stadtrundgang mit dem kostümierten Bürgermeister Holger Schulz, Dietrich Wünschmann und Anita Naumann (Mitte, von links).

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Gastgeber sind die Stadt und der Heimatverein, die zwölf Tafeln an geschichtlichen Orten präsentieren. "Mit der Freigabe des Sees werden viele Touristen kommen. Ihnen auch die Innenstadt kulturhistorisch nahe zu bringen, ist unser Ziel", erklärt Schulz.

Los geht es vorm Rathaus, weiter zur Weinhold-Arkade, wo sich die Herrn vorstellen. Am Kirchkeller erfährt das Publikum, dass die Zwenkauer Bier nie verschmähten, als der Durst größer und die Lager eng wurden entstand ein Gewölbe für den Gerstensaft.

An St. Laurentius übernimmt "Frau Historia" alias Anita Naumann. Sie trägt Episoden aus die "Einzigste wahre histörischte Geschichte der königlich-sächsischen Stadt Mausezwenke", verfasst von Rüdiger Tauer zur 1025-Jahr-Feier 1999, vor. Ahnert berichtet vom Stadtbrand 1712. Dann geht's zur alten Brauerei. Müllergeschichten werden an Fischers Wassermühle kredenzt, Mittelalterliches an den Resten der Stadtmauer, Barockes am Markt 7. Am Sattelhof rät "Frau Historia", die Zwenk'schen nicht zu unterschätzen: "Unsere Bürger haben fast ohne Grenzen außer den geist'gen auch andere Potenzen." Als Gartenstadt wird Zwenke am Taxusbaum gepriesen. "Her mit de Mäuse", hieß es einst am Pegauer Platz. Die Maut ist eben keine bayrische Erfindung.

Der Rundgang endet an den Rathäusern, dem ehemaligen am Markt und dem heutigen. Schulz dankt allen fürs Gelingen. "Frau Historia" und die Teilnehmer wissen spätestens jetzt: "Zwenke is gans zweiflsoone een Edlschdeen in Saggsns Groone!"

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.03.2015
Ulrike Witt

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