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Markkleeberg Zwenkauer schlagen Brücke nach Katalonien
Region Markkleeberg Zwenkauer schlagen Brücke nach Katalonien
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18:19 04.10.2016
Auf die Freundschaft: Rüdiger Renno, Holger Schulz, Rosa Pou, Toni Suné, Erwin Linnenbach und Andreas Hipp (v.l.). Quelle: Ulrike Witt
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Zwenkau

Mit einem „Caldes Vaizen“ haben die Bürgermeisterin der katalanischen Gemeinde Caldes d’ Estrac, Rosa Pou, und ihr Zwenkauer Amtskollege Holger Schulz (CDU) am Montag im Freizeitpark Belantis die Freundschaft zwischen ihren Gemeinden besiegelt. Angebahnt haben die Beziehung, die zu einer Städtepartnerschaft wachsen soll, Belantis-Chef Erwin Linnenbach und Architekt Rüdiger Renno.

„Ich bin vor 32 Jahren als Student zum ersten Mal nach Caldes d’Estrac gefahren, um in dem Dorf 30 Kilometer nordöstlich von Barcelona als Reiseleiter zu arbeiten. Und ich habe mich in den kleinen Ort und seine Menschen verliebt. Heute ist Caldes d’Estrac ein Stück Heimat für mich“, erzählte Linnenbach. Mit seiner Leidenschaft für den Küstenort steckte er seinen Freund Rüdiger Renno an. Der Zwenkauer Projektentwickler hat mit seinem Geschäftspartner Andreas Hipp im Südraum mit Belantis, Lagovida und nicht zuletzt am Zwenkauer See baulich und touristisch Wegsteine gesetzt. Jetzt wollen sie über Grenzen hinweg Brücken schlagen.

„Europa droht politisch zu zerfallen. Dabei geht es darum, dass sich die Menschen an der Basis verstehen. Dazu können wir unseren Beitrag leisten“, erklärte Renno. Schulz hat er überzeugt – mit der Sonne Kataloniens und „Caldes Vaizen“, einem Weizenbier, das in Sachsen geboren, noch in Franken, künftig in Zwenkau gebraut und in Caldes d’Estrac und Leipzig ausgeschenkt wird.

„Ich würde mich freuen, wenn aus der Freundschaftsurkunde, die wir unterzeichnet haben, eine tiefe Freundschaft wird“, betonte Schulz im Beisein von Kreisentwicklerin Gesine Sommer. Rosa Pou, die zum ersten Mal in Deutschland weilte und trotz Regen strahlte, besuchte Schulz gestern noch mit ihrem Begleiter, Hotelier Toni Suné, im Rathaus. Die Flugverbindung nach Katalonien hat Schulz inzwischen gecheckt, jetzt wird in Zwenkau Spanisch gelernt.

Von Ulrike Witt

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