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Markkleeberg Zwenkauer trotzen drei Tage lang den Wetterkapriolen
Region Markkleeberg Zwenkauer trotzen drei Tage lang den Wetterkapriolen
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16:47 14.08.2017
Gute Tradition und jedes Jahr bei einem anderen Verein: Bürgermeister Holger Schulz (rechts) und Biker-Chef Udo Schnelle beim Freibieranstich. Quelle: Gislinde Redepenning
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Zwenkau

Allen Wetterunbilden zum Trotz zeigten sich die Zwenkauer und ihre Gäste beim 26. Laurentiusfest in allerbester Feierlaune. Gelegentliche Regenschauer hielten weder Jung noch Alt vom Sturm aufs Waldbad ab.

Der Festplatz war von den teilnehmenden Vereinen bestens präpariert worden. Unter großen Zelten und Schirmen gab es genügend trockene Plätze. Yachtclub, Freiwillige Feuerwehr und Kanuverein leben ohnehin mit dem Element Wasser. „Laurentius war nicht nur der Schutzpatron der Köche und Bierbrauer, die zu unserem Fest ganze Arbeit leisten müssen. Er war auch Schutzpatron der Waschfrauen, die am Montag sehr viel zu tun haben werden“, prognostizierte Bürgermeister Holger Schulz (CDU) mit Galgenhumor am Freitagabend während des feierlichen Eröffnungsgottesdienstes in der Laurentiuskirche.

Trockenen Fußes wanderte er zum Freibieranstich bei der Interessengemeinschaft „Motorradstammtisch Zwenkau“. Die Biker bildeten anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens den Rahmen für das Spektakel. Als originelle Ablage für das Fass diente das Trike von Daniel Schnelle. „Das wurde für meinen Sohn behindertengerecht umgebaut“, erklärte Biker-Präsident Udo Schnelle. Chromblitzende Motoren dröhnten, als Schulz den Gerstensaft nach mehreren kräftigen Schlägen zum Laufen gebracht hatte. „Es ist angezapft, wir feiern drei tolle Tage und lassen uns die Laune nicht vermiesen“, verkündete er, selbst Mitglied beim Motorradstammtisch und mit einer Yamaha MT-09 unterwegs. Auf den Ansturm der zahlreichen durstigen Zuschauer reagierte Schulz spontan und spendierte gleich ein zweites Fässchen.

Der Abend mit einem DJ Line-Up klangvoller Namen der Szene gehörte dem jungen Publikum, das in langen Schlangen auf Einlass wartete.

Das Konzept ist goldrichtig. Der gelungene Mix aus Mitmachangeboten und Sport am Samstag kam bei Familien, die über drei Generationen das Spielmobil und das Preisschießen umlagerten, bestens an. Beim Torwandwerfen des SV Germania Zwenkau bewies Präsident Steffen Preuß rekordverdächtig Treffsicherheit. Der Vorsitzende des Neuseenländer Quadvereins, Alexander Hauswald, ließ bei einer sportlichen Show die Grasnabe auf der Müllerwiese fliegen.

Abwechslungsreich ging es auf den Bühnen zu, für jedes Alter und jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Ein bunt gemischtes Publikum „G-Punkt“, die Partyband der neuen Generation, und „Regentanz“ mit emotionalem Deutschrock vom Feinsten.

Nass wurde es am Sonntag für die gestählten Teilnehmer beim 6. Zwenkauer Drachenboot-Cup. Unter großem Jubel zahlreicher Zuschauer kämpften zehn Teams in zwei Staffeln mit vollem Körpereinsatz um Pokal und Sieg.

Von Gislinde Redepenning

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