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1,5 Millionen Euro für 420 Meter: Karlstraße steht Umbau bevor

Ab 2018 1,5 Millionen Euro für 420 Meter: Karlstraße steht Umbau bevor

Was lange währt: Vor zehn Jahren schon sollte die Karlstraße ausgebaut werden. Nun soll es im nächsten Frühjahr losgehen, aktuell liegen die überarbeiteten Umbaupläne zur Einsicht für jedermann im Rathaus aus.

Soll im nächsten Jahr umgebaut werden: die Karlstraße in Markranstädt. Das Stück zur Leipziger Straße (im Hintergrund) soll wie bislang Einbahnstraße bleiben.

Quelle: Kempner

Markranstädt. Was lange währt: Vor zehn Jahren schon sollte die Karlstraße ausgebaut werden. Nun soll es im nächsten Frühjahr losgehen, aktuell liegen die überarbeiteten Umbaupläne zur Einsicht für jedermann im Rathaus aus.

Im Herbst würden zunächst die Wasserwerke die Straße aufreißen, um mit ihren Maßnahmen zu beginnen, und bis zum nächsten Frühjahr neue Leitungen verlegen. „Markranstädt will direkt daran anschließen und plant, danach die Straße umzubauen“, so Sprecherin Heike Helbig. Zwar sei aktuell der Fördermittelbescheid noch nicht da, aber die Stadt sei da zuversichtlich.

Rund 1,5 Millionen Euro will Markranstädt investieren in das 420 Meter lange Ausbaustück zwischen Leipziger Straße und „An der Schachtbahn“. Wie bislang bleibt das Stück zwischen Leipziger und Neue Straße Einbahnstraße, die Fahrbahn werde dort wie bereits an der Einmündung zur B 87 geschehen auf 3,50 Meter Breite ausgebaut, so das Rathaus.

Der südliche Fußweg werde dort bis in Höhe Albertstraße auf im Mittel 3,60 Meter Breite errichtet, um den dortigen Grundschülern sichere Wege zu ermöglichen. Ab Albertstraße werde der Fußweg bis „Am Wasserturm“ im Mittel 2,50 Meter breit. Dort endet er. Der nördliche Fußweg wird im gesamten Bereich auf ein Mittel von 2,50 Meter Breite ausgebaut.

Von Neue Straße bis „An der Schachtbahn“ ist die Straße in beide Richtungen offen, wird auf 5,60 Meter Breite hergestellt, zwischen Albertstraße und „Am Wasserturm“ gar auf 6,75 Meter. Auf der gesamten nördlichen Seite sowie teils auch an der südlichen Seite werden Stellplätze längs angeordnet, die nur von Einfahrten und Straßenbegleitgrün unterbrochen werden. An der Einmündung Neue Straße entsteht zudem ein Querungskap für Fußgänger zur Schulwegsicherung.

Die Fahrbahn wird asphaltiert, die Gehwege werden in grauem Betonpflaster ausgeführt, Stellflächen werden farbig gepflastert.

Alle 16 vorhandenen Bäume sollen gefällt, im Gegenzug 23 neue gepflanzt werden. Kegellinden und Silberlinden sollen als Ersatz in die Erde kommen. Entlang des nördlichen Gehweges werden zudem neue LED-Lampen als Straßenbeleuchtung gesetzt.

Ebenfalls geplant, aber noch nicht genau festgelegt ist, wohin die neue Straßenmöblierung soll. Denn der Karlstraße komme als kürzeste Verbindung von der Stadtmitte zum See eine besondere Bedeutung zu, erklärt Helbig. Wie im integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insec) beschlossen, sollten die Wegebeziehungen zwischen der Kernstadt und dem Kulkwitzer See verbessert werden, das Gewässer solle quasi näher an die Stadt herangeholt werden.

Die Möblierung könne dabei helfen und einerseits den Weg zum See aufzeigen, ihn aber auch erlebbarer machen für die Markranstädter und ihre Gäste, so Helbig. Vorbehaltlich der Zustimmung der Räte könnten rund 20 000 Euro dafür im Etat 2019 vorgesehen sein. Das reiche voraussichtlich für drei Standorte mit Sitzringen, Pflanzkübel und Infostelen. Denkbar wäre ein solcher Platz etwa am Geburtshaus von Comic-Künstler Rolf Kauka („Fix und Foxi“), schlägt sie vor.

Bis 18. Oktober liegen die detaillierten Unterlagen zum Umbau im Rathaus zur Einsichtnahme für jedermann aus.

Von Jörg ter Vehn

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