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Markranstädt 280 Fotos für zweieinhalb Minuten Trickfilm
Region Markranstädt 280 Fotos für zweieinhalb Minuten Trickfilm
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18:42 23.07.2010
Kein Kinderspiel: Am fünften Tag des Trickfilm-Workshops im Markranstädter Mehrgenerationenhaus erklärt Antje Rauscher den jungen Teilnehmern wie viel Aufwand hinter einem Stück steckt. Im Oktober gibt es eine Neuauflage des Kurses. Quelle: Armin Kühne
Markranstädt

„Wir brauchen noch Musik für unseren Trickfilm, in dem eine Eule fliegen lernt“, berichtet die elfjährige Josephine.

In das Prinzip des Trickfilms hat die freischaffende Medienpädagogin Antje Rauscher eingeführt. „2D, Legetrick, Knetanimation und Stop-Motion habe ich erklärt“, so die 34-Jährige. An zwei Tagen wurde die Kulisse gebaut und geformt. Dafür haben die Jüngsten Kuscheltiere, Lego-Steine und andere Spielfiguren mitgebracht. „Dann machen wir ein Foto von der Figur, verrücken die etwas und machen noch ein Foto. Dann wird alles hintereinander abgespielt“, erläutert der zwölfjährige Maurice die Vorgehensweise. Immerhin 280 Aufnahmen waren für den rund zweieinhalbminütigen Piratenfilm notwendig. Ein anderer hat sich in seinem Werk dem Ringkampf gewidmet. „Die Kinder konnten dabei ihre eigene Filmidee umsetzen“, betont die Medienpädagogin. „Ziel war kennenzulernen, wie ein Film gemacht wird: vom Erstellen der Kulisse, dem Drehen und Schneiden bis zum Vertonen. Die ersten Resultate konnte sich die Gruppe gestern Nachmittag ansehen. Rauscher wird diese noch nachbearbeiten, auf DVDs spielen und dann den Filmautoren zusenden.

„Das Angebot ergänzt unsere breite Palette“, meint Gabriele Thim vom MGH-Träger Volkshochschule Leipziger Land. „Die Kinder konnten ihre eigenen Ideen umsetzen und erfahren, wie mit diesem Medium gearbeitet wird.“ Dabei soll es nicht bleiben. So ist in den Herbstferien eine Wiederholung des Workshops geplant. Zudem sind ab Oktober an sechs Terminen medienpädagogische Elternabende vorgesehen, die Antje Rauscher anbieten wird. „Diese sollen sich an Eltern mit Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter richten“, so Thim. Auch eine Zusammenarbeit beim Ganztagsangebot in der Grundschule sei denkbar.

Kendra Reinhardt

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