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Markranstädt Abenteuerland "Ab ans Ufer" ist Selbstläufer geworden
Region Markranstädt Abenteuerland "Ab ans Ufer" ist Selbstläufer geworden
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14:24 19.05.2015
Das Abenteuerland "Ab ans Ufer" am Kulkwitzer See ist gut gebucht. Deshalb planen Stephan Riedel (links) und David Weide ein zweites Gelände. Quelle: André Kempner

Doch mittlerweile ist der Andrang so groß, dass die beiden zusätzlich Hilfe von zwei Mitarbeiterinnen brauchen und ein zweites Gelände im Gespräch ist.

Dort sollen dann unter anderem Mehrtagestouren wie Klassenfahrten angeboten werden können. "Wir hatten am Kulkwitzer See in diesen Wochen vier Testklassen aus Zwenkau, Erfurt, Gotha und Gohlis über mehrere Tage da, weil viele Lehrer das angefragt haben", sagt Riedel. Doch auf dem Areal stießen die beiden an ihre Grenzen. "Für solche Ausflüge ist das Grundstück dann doch zu klein." Grund genug für die zwei, das Konzept von "Ab ans Ufer" auf ein zweites Grundstück zu übertragen. Wo das sein wird, steht allerdings noch nicht endgültig fest. In den nächsten Wochen werden Riedel und Weide den Vertrag unterschreiben und dann loslegen.

"Wir wollen dort alles identisch wie hier umsetzen, über den Winter bauen wir eine Terrasse, Bauwagen werden zu Schlafwagen umgestaltet", erklärt Riedel. Das Gelände sei dann für Klassenfahrten und Ausflüge an 365 Tagen im Jahr nutzbar. Die beiden hoffen, dass im kommenden Frühjahr Startschuss für die erste Klassenfahrt sein kann.

Doch nicht nur am zweiten Standort wird demnächst gewerkelt, auch am Kulkwitzer See hat sich einiges getan und wird sich noch etwas tun. So bekam der Getränke- und Imbiss-Stand einen Anbau, damit sich die Klassen dort das Essen kochen konnten. Zudem wollen Riedel und Weide mit den ortsansässigen Bauern ins Gespräch kommen, um eine Kooperation zu schaffen. "Für die Kinder und Jugendlichen, die zu uns kommen, ist es doch auch klasse, wenn sie sich zum Beispiel ihre Kartoffeln noch selbst pflücken könnten", begründet Riedel.

Neu sei am Kulkwitzer See auch eine Grillstelle, die kürzlich für ein Barbecue genutzt wurde. "Da hatten wir 85 Leute hier, das war komplettes Neuland für uns", gibt Riedel zu. Doch das schlug bei den Gästen so gut ein, dass schon wieder die nächsten Anfragen kamen. Gern genutzt, vor allem von so genannter Laufkundschaft, werden auch die neu angeschafften Boards zum Stand-Up-Paddling. Riedel fasst die Entwicklung in den vergangenen Monaten so zusammen: "Ab ans Ufer ist ein echter Selbstläufer geworden."

Auch Lehrer und Trainer entdecken zunehmend nach Aussage der Erlebnispädagogen das Areal für sich und ihre Schützlinge. 20 Prozent mehr Gruppen sind im Vergleich zum Vorjahr in diesem Jahr schon hier gewesen. Und nach den Sommerferien geht es so weiter. Bis Oktober gibt es noch vereinzelte Plätze. Allein in diesem Sommer gaben sich die F-Jugend des HCL und zahlreiche Vereine die Schatzkarten und Paddel in die Hand, denn gerade für Trainer sei es spannend zu erfahren, wie sich die Mannschaften zusammenfinden, um die anstehenden Aufgaben zu lösen.

In den nächsten Wochen sind vor allem Ferienkinder am Kulkwitzer See willkommen. Für sie gibt es jeden Dienstag von 13 bis 15 Uhr ein Ferienprogramm auf dem Gelände. Die Teilnahme kostet zehn Euro, ab acht Teilnehmern kommt der Ausflug zustande. Anmeldungen für das Ferienprogramm und die Gruppentouren sind im Internet unter www.ab-ans-ufer.de möglich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.07.2014
Julia Tonne

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