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Markranstädt Adventskalender und Unterstützung für Familien
Region Markranstädt Adventskalender und Unterstützung für Familien
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15:05 19.05.2015
Geballte Frauenpower an einem Tisch: Vivian König, Beate Lehmann, Carolin Weber, Ruth Neubert, Sabine Oette, Ursula Lehmann, Gabriela Donat und Gisela Magli (von links). Quelle: André Kempner

Die Ideen, die gestern beim Unternehmerinnen-Frühstück in der Firma Dr. Oette Maschinenbauteile zur Sprache kamen, reichen von einer Broschüre über die Stadt, über vielfältige Unterstützung für bedürftige Familien bis hin zu einer Art lebendiger Weihnachtskalender im nächsten Jahr. Und dass die Frauen tatsächlich das schaffen, was sie sich vorgenommen haben, beweisen sie mit den aus einheimischen Produkten bestehenden Präsentkartons "Markranstädter Grüße", die in diesem Jahr in den Verkauf gegangen und längst beliebte Mitbringsel sind (die LVZ berichtete).

Vertreterinnen der Markranstädter Stadtverwaltung und der ortsansässigen Wirtschaft befürworteten die Überlegung, wieder eine Broschüre aufzulegen, in der alteingesessene und neue Stadtbewohner unter anderem Adressen von Ärzten finden und Angebote von Vereinen, in der sich aber auch die Unternehmen der Stadt vorstellen können.

"Für neu zugezogene Markranstädter wäre so eine Broschüre richtig hilfreich", weiß Vivian König, die erst seit kurzem in Markranstädt lebt und Kursleiter für Baby-Zwergensprache ausbildet. Eventuell könnten sogar Schüler an der Gestaltung mitwirken, ergänzte sie. Was für die Unternehmerinnen gestern ebenfalls im Fokus stand, war eine möglichst breite Unterstützung von bedürftigen Familien, sei es bei der Ausstattung mit Schulmaterialien oder bei der teilweisen Finanzierung von Klassenfahrten.

"Wir wollen Familien im Ort helfen", machte Gastgeberin Sabine Oette deutlich. Eine enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung sei dafür unerlässlich, denn diese wisse oft, wer wirklich Hilfe brauche. Diese Diskussion führte zur Überlegung, im kommenden Jahr einen lebendigen Adventskalender anzubieten, bei dem Kinder ihre Weihnachtswünsche äußern können, die dann von Unternehmen erfüllt werden. Außerdem sollen die Markranstädter Gelegenheit bekommen, "hinter Türen zu schauen, die sonst eher verschlossen sind", erklärte Ruth Magli, die den Pflegedienst Engel gründete. Sie stelle sich vor, dass Markranstädter Unternehmen und Firmen zum Beispiel mit den Besuchern Kerzen herstellen, Plätzchen backen oder die Strick-Omis Interessierten die Kunst des Strickens beibringen.

Ein weiteres Thema, was die Frauen gestern bewegte, waren die Versorgungsmöglichkeiten in Markranstädt. "Uns fehlt eine Drogerie", sagte Ruth Neubert, Inhaberin des Ginkgo-Pflegedienstes. Beate Lehmann, Erste Beigeordnete der Stadt, meinte, dass sich die Fläche des alten Kaufhauses dafür eignen könnte. Doch dazu seien noch etliche Vorarbeiten notwendig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.12.2013
Julia Tonne

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