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Markranstädt Albersdorf, Kulkwitz, Seebenisch: Nur elf von 52 Brandschützern wollen in die neue Wehr
Region Markranstädt Albersdorf, Kulkwitz, Seebenisch: Nur elf von 52 Brandschützern wollen in die neue Wehr
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14:03 19.05.2015

Zwei hätten sich nicht zurückgemeldet, teilte die Stadt Markranstädt gestern als Ergebnis der Befragung der Kameraden mit. Wie berichtet, hatte die Stadt in Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes die Zusammenlegung der personalschwachen und überalterten drei Wehren zu einer schlagkräftigen, aktiven Truppe beschlossen, aber die Beteiligten gebeten, sich zu ihrer Zukunft in der Wehr zu äußern.

"An die austrittswilligen Kameraden werden wir herantreten, da wir jeden einzelnen von ihnen halten möchten", so Stadtsprecherin Anja Landmann. "Ich könnte mir eine Art Schnupperdienst vorstellen, bei dem alle mitmachen, sich vielleicht etwas besser kennen lernen und doch dabei bleiben", erläutert Stadtwehrleiter Thomas Haetscher. Er bedauert das Ergebnis der Befragung, wenngleich es ihn "nicht sehr überrascht" habe. Seit Beginn der Gespräche mit den Kameraden über eine neue vereinte Wehr im Jahr 2013 habe es in etwa dieses Meinungsbild gegeben. "Aber einer mehr hat sich nun noch gefunden", freute er sich und hofft auf weitere, die sich umstimmen lassen.

Die neun, die austreten wollen, sind laut Stadt im Schnitt 42 Jahre alt, die 30 für die Alters- und Ehrenabteilungen vorgesehenen sind 63.

Die neue Wehr, aktuell mit dem Durchschnittsalter 35, soll in Kulkwitz angesiedelt sein. Dort gebe es wohl die besten Voraussetzungen dafür, so Haetscher. Erste Qualifizierungen für die neuen Führungskräfte seien bereits eingeleitet worden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.02.2015
Jörg ter Vehn

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