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Markranstädt Altranstädter Kleintierzüchter öffnen sich für neue Ideen
Region Markranstädt Altranstädter Kleintierzüchter öffnen sich für neue Ideen
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13:49 19.05.2015
Mitgliedersuche: Klaus Tangermann mit einem Prachtstück von Federvieh. Quelle: André Kempner

Aber die noch 19 Mitglieder rund um ihren Vorsitzenden Klaus Tangermann haben Ideen entwickelt, wie es weitergehen kann.

"Gerade bei uns im ländlichen Raum gibt es viele Leute, die Tiere halten, aber aus verschiedensten Gründen nichts mit einem Verein zu tun haben", erzählt etwa Klaus Scheele. Denen könnten sie helfen etwa bei Fragen zur Haltung der Tiere, aber auch bei den nötigen Behördengängen, bei Krankheiten, Impfungen und mehr. "Wir können ihnen auch Tiere anbieten, die bei uns nicht alle Zuchtkriterien erfüllen, aber natürlich trotzdem gute Eier legen", sagt er. Vielleicht könne so das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit geweckt werden.

Dazu will der Verein auch seinen ganzen Stolz, sein Vereinsheim im Glasauer Weg 16, gerne für andere Vereine oder Gruppen öffnen. Mit der Feuerwehr im Ort gebe es schon gute Kontakte, heißt es. Die Kameraden würden zum Beispiel den Vereinsmitgliedern helfen beim aufwändigen Aufbau der Ausstellungen. Im Gegenzug gebe der Verein ja auch vieles, unterstütze etwa das Feuerwehr-Fest mit einer Kleintierausstellung, sei beim Heimatfest dabei, oder zeige seine Tiere den Kindern in den Kitas.

Auch mit Nachbarvereinen suchen die Altranstädter nun engeren Kontakt. Der Großlehnaer Club sei ja leider eingegangen, aber das sei nur ein Grund mehr, künftig mehr zusammenzufinden, meint etwa Scheele.

Wie bei vielen Ostvereinen seien auch in Altranstädt nach der Wende die Traditionslinie bei der Kleintierzucht unterbrochen worden. Dass Großvater, Vater und Sohn in einem Verein wirken, sei inzwischen selten geworden. Immerhin: Vereinschef Tangermann entstammt noch der Jugendarbeit der Altranstädter Kleintierzüchter. Die Gruppe der Jugendlichen sei auch mit fünf Mitgliedern heute relativ stark im Verein, heißt es. Aber darin allein werde nicht die Zukunft des Vereins liegen.

Wer mit dem Verein ins Gespräch kommen will, kann dies an jedem zweiten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Vereinsheim. Oder beim kleinen Fest der Züchter zum 65. Geburtstag am 18. November am selben Ort ab 18 Uhr.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.11.2014
Jörg ter Vehn

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