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Markranstädt Anbau wird wohl erst zum Sommer fertig
Region Markranstädt Anbau wird wohl erst zum Sommer fertig
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08:00 21.01.2013
Der Zimmermann verliest den Richtspruch, danach wird gefeiert: Der Anbau der Freiwilligen Feuerwehr Lindennaundorf/Frankenheim steht. Quelle: Jörg ter Vehn
Markranstädt

Ende des Jahres hatte der Bauplan der Verwaltung die Fertigstellung vorgesehen, aber nur, weil die Fördermittel bis dahin verbaut sein sollten. Mitte September war der erste Spatenstich für den 80 Quadratmeter großen Anbau getan worden, in dem ein Schulungsraum sowie Umkleiden und Sanitärbereiche Platz finden sollen. Rund 150 000 Euro Kosten sind vorgesehen, 90 500 Euro davon Fördermittel.

Ortswehrleiter Dieter Zechel begrüßte als Hausherr die Gäste des Richtfestes. Er freue sich, dass so viele Gäste zum Essen und Trinken gekommen seien, feixte er gut gelaunt. Er hoffe, dass der Bau zumindest bis zum 15. Mai fertig sei, die Wehr ihre Wahlen dann in den neuen Räumen abhalten könne, sagte er. Ausdrücklich dankte er der Bürgermeisterin a.D. Carina Radon (CDU), die den Anbau überhaupt erst ermöglicht habe.

Die Erste Beigeordnete Beate Lehmann stieß ins selbe Horn. Radon habe im Vorfeld mitbekommen, dass eine Gemeinde ihre Fördermittel nicht abrufen konnte und schnell das fertige Projekt Lindennaundorf aus der Schublade gezogen. „Sie hatte eine gute Nase“, so Lehmann.

Michael Greiner, zuständig für den Hochbau bei der Stadt, musste dann den Gästen, unter denen trotz gebrochenem Fersenbein auch Stadtwehrleiter Thomas Haetscher, Kämmerer Torsten Oschmann und der frühere Beigeordnete Heiner König waren, klaren Wein beim Bau einschenken. Er wolle sich bemühen, bis zum Sommer fertig zu sein, so Greiner. Die Fristverlängerung sei beim Landratsamt angezeigt und bestätigt worden.

Die Witterungsbedingungen seien nicht einfach gewesen, erklärte er. Aktuell gebe es Probleme mit dem geplanten Anheben des Sturzes beim Hauptgebäude. Das werde nötig, weil die Wehr künftig ein größeres Fahrzeug dort unterbringen müsse, erläuterte er. Lindennaundorf gibt sein LF 8/6 an die Ortswehr Döhlen/Quesitz, erhält dafür das LF 16 samt technischem Hilfesatz aus Markranstädt, das wiederum ein neues Fahrzeug bekommen soll, erkläre Hatscher den Ringtausch. Für das LF 16 müsse jedoch das Tor höher gesetzt werden. so Greiner.

Die Ortswehr Lindennaundorf/Frankenheim hat laut Zechel 28 Mitglieder, „davon sind 22 Aktive, von denen sieben Atemschutzgeräteträger sind“, ist er stolz auf den für eine kleine Wehr guten Ausbildungsstand.

Jörg ter Vehn

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