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Markranstädt B 186 wird noch in diesem Jahr für acht Monate gesperrt
Region Markranstädt B 186 wird noch in diesem Jahr für acht Monate gesperrt
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13:51 19.05.2015

Der Starttermin ist noch unklar.

Beim jüngsten Technischen Ausschuss kündigte Bauamtsleiterin Uta Richter das nahende Ungemach an. Damit müsse nach dem Hausabbruch dieser Tage (die LVZ berichtete) erneut eine Sperrung der Straße hingenommen werden, bedauerte sie. Die Details würden noch besprochen, aber es werde wohl auch eine Umleitung für den Bus geben müssen, kündigte sie an.

Saniert werden soll der Kanal, der schon im August 2012 zu einem Havarieeinsatz der KWL führte. Wegen eines Scheitelrisses im Mischwasserkanal und undichter Muffen sei an der Ecke B 186/Teichweg viel Erdreich ausgespült worden, die Straße abgesackt. Die KWL hätten sich damals nur für eine punktuelle Reparatur entschieden, so KWL-Sprecherin Katja Gläß. Sonst hätten große Teile der B 186 aufgerissen werden müssen zu einer Zeit, in der bereits die andere Ortsdurchfahrt (Leipziger Straße, B 87) wegen ihres Umbaus gesperrt war.

Im Zusammenhang mit der Reparatur sei aber das Schadenspotenzial der anderen Kanalabschnitte untersucht worden. Dabei seien Betonkorrosion, undichte Muffen und Risse im Scheitel auf der gesamten Strecke festgestellt worden, so dass die Sanierung des gesamten, rund 700 Meter langen Kanalabschnittes geplant worden sei, teilte Gläß mit. Baubeginn für den kritischsten Abschnitt sollte eigentlich schon 2014 sein, wegen des Baus in der Leipziger Straße habe dies aber auf 2015 verschoben werden müssen.

In zwei Abschnitten soll nun der Kanal in der Zwenkauer Straße zwischen Lausener Straße und Krakauer Straße (376 Meter) und in der Krakauer Straße von Zwenkauer Straße bis Lützner Straße (295 Meter) inklusive Querung Lützner Straße bis Braustraße (25 Meter) erneuert werden. Dabei soll zugleich das Profil von derzeit 700x1050 auf 1200x1800 vergrößert werden, um zusätzliches Stauvolumen zu schaffen. "Dadurch erhöht sich perspektivisch der Entwässerungskomfort der Stadt", so Gläß. Wegen des Baugrundes und der fortgeschrittenen Schädigung des Altrohres sowie der Verkehrsbedeutung komme eine grabenlose Sanierung aber nicht in Frage. "Stattdessen wird die Ertüchtigung dieses Kanalabschnittes in offener Bauweise als Ersatzneubau in gleicher Trasse umgesetzt." Zum Einsatz kämen Rohre aus glasfaserverstärktem Kunststoff in einem Eiprofil. Des Weiteren wechselten die KWL noch etwa 78 Anschlussleitungen (481 Meter) aus.

Für den ersten Bauabschnitt von Lausener Straße bis Krakauer Straße werde eine Bauzeit von acht Monaten abgeschätzt. Der zweite Abschnitt in der westlichen Krakauer Straße sei in Abhängigkeit von den finanziellen Mitteln für das Jahr 2016 geplant.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.01.2015
Jörg ter Vehn

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