Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markranstädt Baustart in der Leipziger Straße auf August verschoben
Region Markranstädt Baustart in der Leipziger Straße auf August verschoben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:10 19.05.2015
Im August geht's los: Die B 87 in Markranstädt wird umgestaltet. Quelle: André Kempner

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) habe erst Ende März offiziell grünes Licht für den Bau bekommen, begründete Planerin Kristina Wagner von der Behörde den späten Baustart. Ganz genaue Bauabläufe und Termine für Sperrungen könne sie auch jetzt noch nicht sagen, das könne erst festgelegt werden, wenn die Ausschreibung beendet und die Baufirma ihren Ablaufplan vorgestellt hat, bat sie um Verständnis.

Klar sei jedoch jetzt schon, dass die Bundesstraße vom Ausbauende nahe der Schulstraße bis in Höhe Nordstraße auf einer Länge von rund 900 Metern in fünf Abschnitten umgebaut werde. Der erste, 190 Meter lange, reiche bis zur Karlstraße, werde Anfang August begonnen. Es folge vielleicht noch in diesem Jahr ein Teil des eigentlich dritten Bereichs Albertstraße bis Sportcenter, meinte sie. Im nächsten Jahr seien dann die Abschnitte Karl- bis Albertstraße, An der Schachtbahn bis Nordstraße sowie als eigener Abschnitt der Ausbau des Knotens Sportcenter vorgesehen.

Mit im Durchschnitt 17 bis 22 Metern sei die Ausbaubreite enorm, "wir bauen zwischen den Häusern", bekräftigte Wagner, "der ganze Bereich erhält eine völlig neue Querschnittsaufteilung." Die Fahrbahn werde mit 6,50 Meter Breite schmaler als bislang. Zwischen Schul- und Eisenbahnstraße seien die Gehwege sehr breit, dort werde auch Rad fahren erlaubt. Für den Abschnitt danach stadtauswärts bis Nordstraße werde ein eigener benutzungspflichtiger Radweg angelegt. Einige Abschnitte würden unter Vollsperrung gebaut, der Verkehr werde großräumig über das Gewerbegebiet umgeleitet.

Die Fußgängerampel von Höhe Karlstraße werde wegen des größeren Bedarfs verlegt in Höhe Parkstraße. In Höhe Sportcenter werde es eine Bedarfsampel für Fußgänger geben, in Höhe Eisenbahn-/Albertstraße eine Querungsinsel. Insgesamt würden mehr Parkplätze entstehen, als jetzt vorhanden seien. Die Kosten seien mit 2,2 Millionen Euro veranschlagt, die Stadt zahle davon 700000 Euro.

Bauamtschefin Uta Richter versprach ein neues Beleuchtungskonzept mit gegenüberliegenden LED-Straßenlampen. "Das entwickelt eine Art Torwirkung, erhöht die Aufenthaltsqualität", so Richter. Die Erste Beigeordnete Beate Lehmann versprach mehr Informationen zum Bauablauf, sobald diese vorlägen. Anlieger könnten sich mit ihren Fragen auch an "Kümmerer" Harald Kühn vom Citymanagement wenden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.05.2013

Jörg ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim Spielmannszug Markranstädt verstummen - wie berichtet - nach 64 Jahren die Instrumente. Der Verein hat seine Löschung beantragt. Fahne, Flöte, Trommel, Uniform und Tambourstab gingen gestern ans Heimatmuseum, um der Nachwelt eine Erinnerung an den früher stolzen Verein zu ermöglichen.

19.05.2015

Ein paar Minuten an der Schkeuditzer Straße genügten gestern Vormittag Gisela Kallenbach. Danach sprach die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion schon von "menschenverachtenden Zuständen" an der Bundesstraße.

19.05.2015

Die Stadt erfasst derzeit die Winterschäden auf ihren Straßen, berät sich dazu auch mit den Ortsvertretern. Am Montagabend präsentierte das Rathaus, wie es sich den Unterhalt der kommunalen Straßen in diesem Jahr vorstellt.

19.05.2015
Anzeige