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Markranstädt Bürgermeister Jens Spiske holt neue Sprecherin ins Rathaus
Region Markranstädt Bürgermeister Jens Spiske holt neue Sprecherin ins Rathaus
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14:05 19.05.2015
Abrissreif: das alte Kaufhaus in der Leipziger Straße. Quelle: André Kempner

Gleichwohl erklärte er zum Erstaunen mancher Räte, dass er zum November eine neue Stelle für die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit besetzt habe. Er habe auch mehrere neue Leute fürs Ordnungsamt gewollt, so Spiske. Aber mit seinem Vorschlag, dies über 400-Euro-Stellen zu lösen, sei er am Personalrat gescheitert. Die Öffentlichkeitsarbeit halte er für so wichtig, dass sie nicht "so nebenbei" passieren könne. Es gelte, die Stadt Markranstädt als Marke zu entwickeln, um nicht den Anschluss an die Zukunft zu verpassen. In der Vergangenheit sei die Öffentlichkeitsarbeit nicht so gelaufen, wie er sich das vorgestellt habe. Er habe da andere Ansprüche, so Spiske.

Die Journalistin Anja Landmann, die schon für die Freie Presse in Chemnitz, die LVZ und die Bild-Zeitung gearbeitet habe, werde die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen, kündigte er an. Zu ihren Aufgabe zähle es auch, den Internetauftritt neu zu gestalten sowie das Stadtmagazin "Markranstädt informativ" zu betreuen. Das Lektorat dafür erfolge derzeit über das Sekretariat des Bürgermeisters, das aber anderes zu tun habe, sagte Spiske. Die neue Stelle sei auf zwei Jahre befristet, verursache keine Mehrkosten, da sie bezahlt werde von nicht besetzten Stellen, versuchte er zu erklären.

In der Bürgerfragestunde hatte Manfred Schwung, zum wiederholten Male kritisiert, dass auf der Internetseite der Stadt immer noch der alte Text des Bürgermeisters steht, wo er sich freut, nach dem langen Klageverfahren nun ins Rathaus eingezogen zu sein. Judith Heine (CDU) fragte, warum die Stelle für Öffentlichkeitsarbeit nicht öffentlich ausgeschrieben worden sei. Das sei nicht nötig gewesen, so Spiske. Annett Zausch (CDU) kritisierte die Besetzung gerade dieser Stelle. "Wäre nicht etwa das Ordnungsamt wichtiger gewesen?", fragte sie. Mike Schärschmidt (CDU) erinnerte daran, dass der Kleingarten der Schule mangels Mitarbeitern geschlossen werde müsse. Da wäre auch Personal wichtig gewesen, mahnte er. Spiske sagte, da sei er dran, das Thema sei für ihn noch nicht beendet.

Ingrid Barche (Bürger für Markranstädt) sagte, es wäre sinnvoll gewesen, sich vorher darüber zu unterhalten, wo die Stadt überhaupt strategisch mit ihrer Personalplanung hin wolle. Spiske kündigte ein solches Gespräch für eine der nächsten nicht-öffentlichen Sitzungen an. Volker Kirschner (CDU) hinterfragte die gesetzten Prioritäten. Immerhin sei die zweitwichtigste Stelle im Rathaus, die des Kämmerers, zwar sehr gut kommissarisch geführt, aber seit langem unbesetzt, erinnerte er. Spiske erklärte, er strebe eine "interne Lösung" an, es gebe aber noch rechtliche Unwägbarkeiten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2014
Jörg ter Vehn

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