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Markranstädt CDU, SPD und BfM besorgt über Weggang und Krankenstand im Rathaus
Region Markranstädt CDU, SPD und BfM besorgt über Weggang und Krankenstand im Rathaus
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08:00 15.10.2016
Hohe Krankenstände, große Fluktuation bei Führungskräften: Die Fraktionen von CDU, SPD und BfM sind besorgt über jüngste Entwicklungen im Markranstädter Rathaus. Quelle: Kempner
Markranstädt

Die Fraktionen von CDU, SPD und BfM (Bürger für Markranstädt) haben sich in einer gemeinsamen Erklärung besorgt über die Personalentwicklung und den Krankenstand im Markranstädter Rathaus gezeigt. Sie kündigten einen Antrag an, den Personalrat in der nächsten nicht-öffentlichen Sitzung dazu hören zu wollen.

Kita, Breitbandausbau, Stadtbad, Gymnasium-Selbstständigkeit – die Stadt stehe aktuell vor einigen schwerwiegenden Herausforderungen. Das seien Themen, die man am besten mit hochmotivierten, engagierten und zufriedenen Mitarbeitern umsetze. In seinem Wahlkampf habe Bürgermeister Jens Spiske (FWM) versprochen, Selbstständigkeit, konstruktive Kritik sowie Kreativität der Mitarbeiter zu fördern und für ein gutes Betriebsklima zu sorgen.

Nach über 1000 Tagen Spiske im Amt werde der Bürgerschaft aber ein etwas anderes Bild der Verwaltung präsentiert. „Alleine die Fluktuation der Mitarbeiter im Führungskräftebereich ist erheblich“, heißt es. Als Beispiele werden der Abgang der Kämmerin, der Bauamtsleiterin, der stellvertretenden Leiterin des Fachbereich I sowie der Pressesprecherin angeführt. Auch der stellvertretende Bauamtsleiter habe seinen Rücktritt aus der Leitungsebene angekündigt. „Darüberhinaus wurden die Räte in der letzten Sitzung informiert, dass ein erhöhter Krankenstand im verbleibenden Führungskräftebereich vorliegt“, so die Stadträte.

Spiske habe im Wahlkampf versprochen, er stehe für einen kommunikativen Führungsstil und ein gutes Betriebsklima. „Spätestens nach den aufwendigen Recherchen des Akteneinsichtsausschusses zur Kostensteigerung beim Anbau der Grundschule sehen wir große Zweifel an der Ernsthaftigkeit der damaligen Aussagen“, kontern die Räte von CDU, SPD und BfM. Eine Gesprächsanfrage des Ältestenrates mit dem Personalrat habe der Bürgermeister bisher abgelehnt. Bekannt sei jedoch, dass das Verhältnis zwischen ihm und dem Personalrat seit längerer Zeit gestört ist.

Von Jörg ter Vehn

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