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Markranstädt Dank, Anerkennung und ein neues Fahrzeug für die Kameraden
Region Markranstädt Dank, Anerkennung und ein neues Fahrzeug für die Kameraden
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17:16 19.05.2015
Beate Lehmann übergibt Ortswehrleiter Michael Polz die Schlüsselgewalt über das neue HLF 20/20 (rechts). Kameraden und Gäste schauen zu. Quelle: André Kempner

Sein kleiner Spaß vor ernstem Hintergrund passte so recht in die lockere Übergabe des feuerroten Wagens, der zur besseren Sichtbarkeit hellgrüne Streifen bekam. Angetreten waren dazu viele ehrenamtliche Helfer der Wehr, viele auch mit Ehefrauen, der stellvertretende Kreisbrandmeister Alexander Hecking, dazu einige Stadträte und Pfarrer Michael Zemmrich. Die Erste Beigeordnete Beate Lehmann erinnerte an den langen Werdegang der Fahrzeugbeschaffung, der im März 2011 begonnen habe. Brandschutz sei eine Pflichtaufgabe der Kommune, der sie nur mit Hilfe der Ehrenamtlichen nachkommen könne, erklärte sie. Dank und Anerkennung dafür würden auch dadurch sichtbar, wenn die Stadt in Zeiten knapper Kassen die technischen Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Aufgabe schaffe. Rund 373000 Euro kostete der neue Wagen, der Kreis förderte die Beschaffung mit 60 Prozent.

Pfarrer Zemmrich nannte die Übergabe einen großen Tag, an dem der freiwillige und selbstlose Dienst an der Öffentlichkeit mal wieder ins Licht der Öffentlichkeit rücke und gefeiert werden dürfe von denen, bei deren Einsätzen es sonst nichts zu feiern gibt. Feuerwehrleute seien im Dauereinsatz, deshalb sei Unterstützung wichtig. Der neue Wagen mache die Erfüllung der Aufgaben leichter und zeige die öffentliche Anerkennung, betonte er.

Der HLF 20/20 hat Platz für neun Leute, einen 2000 Liter Tank mit Wasser, 200 Liter Schaummittel und eine Pumpe, die 2000 Liter pro Minute schafft. An Bord sind Rettungsgeräte wie Schere und Spreizer, ein 13 KVA-Stromerzeuger, Lichtmast, Druckbelüfter, Schläuche und Leitern.

Der Wagen setzt eine Tauschkette in Gang, ersetzt bei der FFW Markranstädt das LF 16/12, das nach Lindennaundorf wechselt. Das dortige LF 8/6 geht dafür nach Döhlen, dessen TSW nach Schkölen kommt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.04.2013

Jörg ter Vehn

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