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Markranstädt Das Westufer des Kulkwitzer Sees soll aufgewertet werden
Region Markranstädt Das Westufer des Kulkwitzer Sees soll aufgewertet werden
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07:00 11.10.2016
Vor gut einem Jahr war noch Platz, inzwischen ist das neue Wohngebiet am Kulkwitzer See fast voll. Quelle: Foto. Jörg ter Vehn
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Markranstädt

Das Westufer des KuIkwitzer Sees soll aufgewertet werden. Im Stadtrat habe die Freien Wähler Markranstädt, der auch Bürgermeister Jens Spiske angehört, jetzt die Umsetzung von „Anpassungs- und Realisierungsmaßnahmen“ sowie eine „daraus resultierende Änderung des Bebauungsplanes Westufer Kulkwitzer See“ beantragt.

Stadtrat Eddy Donat begründete den Antrag mit der langen Zeit, die seit Inkrafttreten des B-Plans vor fünf Jahren ins Land gezogen sei. Einige Ziele und konkrete Festsetzungen des B-Planes seien noch nicht geklärt oder gar umgesetzt. „Zudem haben sich im Laufe der letzten Jahre neue, zu überdenkende Ansätze für eine weitere Aufwertung unseres wohl attraktivsten Naherholungsgebiets ergeben“, so Donat.

Die Bewohner der Stadt sollten noch mehr Möglichkeiten und Anteil erhalten, das Gebiet am See mit all seinen Potenzialen zu nutzen, sich gleichzeitig auch wohl und sicher fühlen, umriss er die Ziele. Zugleich solle die mit den baurechtliche Beschlüssen begonnene Neuordnung dort fortgesetzt und neuen Anforderungen angepasst werden. Konkreter wurde Donat nicht. Der Antrag soll nun in einer der nächsten Sitzungen beraten werden.

Im B-Plan waren unter anderem auch barrierefreie öffentliche Toiletten am Westufer gefordert worden. Ihr Fehlen auch so viele Jahre nach Inbetriebnahme der Promenade hatte wiederholt Steilvorlagen für Kritiker des Bürgermeisters geliefert und auch Stadträte erzürnt. Auch Ärger um Zaunhöhen gibt es.

Das neue Wohngebiet am See war ein heiß diskutiertes Thema beim Bürgermeisterwahlkampf vor ein paar Jahren. Sogar eine Bürgerinitiative hatte sich gebildet, in der die Kritiker der damaligen CDU-Bürgermeisterin das Wort führten. Entsprechend kam gleich eine Reaktion der CDU: Man sei „gespannt auf die Intention des Antrags“, hieß es. Schließlich habe die CDU für die Realisierung des B-Plans und die nachhaltige Aufwertung des Erholungsgebietes viel Kritik und Unmut einstecken müssen – „auch aus dem Kreis der FWM“, hieß es.

Von Jörg ter Vehn

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