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Die Qual der Wahl: 46 Entwürfe für Kirchenfenster vorgelegt

Die Qual der Wahl: 46 Entwürfe für Kirchenfenster vorgelegt

Die um 1200 im romanischen Stil erbaute Kulkwitzer Kirche ist eine der ältesten in Sachsen und wird nach und nach von der Gemeinde restauriert. In diesen Tagen erhält ein Teil des Innenraums eine neue farbliche Gestaltung.

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46 teils sehr verschiedene Entwürfe für das neue, alte Ostfenster hingen diese Woche in der romanischen Kulkwitzer Kirche aus.

Quelle: Jörg ter Vehn

Markranstädt. Geplant ist auch, das romanische Ostfenster in farbigem Bleiglas wieder erstrahlen zu lassen. Dazu fand diese Woche eine Vorauswahl der Entwürfe statt.

Pfarrer Michael Zemmrich hatte über verschiedene Wege Künstler und Interessierte, aber auch Schüler um ihre Ideen gebeten. Montagabend konnten so insgesamt 46 verschiedene Werke, die meisten in Originalgröße 60 mal 25 Zentimeter, zur Besichtigung durch die Gemeinde an den Wänden der kleinen Kirche hängen. Betende Hände, Kerzen, Kreuze, Licht - viele der Werke waren von starker Symbolik geprägt. Andere wiederum spielten scheinbar unbekümmert mit Farben und Formen herum. Auch kindliche Handschriften waren zu erkennen.

Alle Entwürfe wurden anonym ausgehängt, um bei der Vorauswahl die Gemeinde nicht durch Namen zu beeinflussen. Besonders freue er sich, so Zemmrich, dass sich Klassen der Oberschule und des Gymnasiums im Rahmen ihres Kunstunterrichtes an den Entwürfen beteiligt hätten.

Das Ergebnis der Gemeinde werde einfließen in die Entscheidung einer noch zu gründenden kleinen Jury für das Fenster, kündigte Zemmrich an. In ihr würden Gemeindevertreter, aber auch das Landesamt für Denkmalpflege und der Baupfleger der Kirche sitzen, erklärte er.

Das Ostfenster der Kirche in der Apsis des Altarraumes sei das einzige erhaltene Fenster aus romanischer Zeit und dominiere den Raum nun in eindrucksvoller Weise, weil der barocke Altar in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalspflege ausgebaut werden konnte, so der Pfarrer. Daher komme dem kleinen, sonst vielleicht unscheinbaren Fenster besondere Bedeutung zu. Geplant sei, es etwas größer als das derzeitige in voller Breite und Höhe der Nische zu bauen, um möglichst viel Licht in den Altarraum vordringen zu lassen.

Wann das Schmuckstück die Kirche zieren kann, ist noch nicht heraus. Der Pfarrer rechnet mit Kosten von ein paar tausend Euro, die erst einmal da sein müssten, gibt er zu verstehen. Dankbar sei er, dass sich mit der Familie Bloyl im Ort Helfer fanden, die die ganze Ausstellung so gut vorbereitet und organisiert hätten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.05.2014
Jörg ter Vehn

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