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Markranstädt Ein Sonntag an der Mühle Lindennaundorf
Region Markranstädt Ein Sonntag an der Mühle Lindennaundorf
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17:26 19.05.2015
Holger Bude (links) zeigt Besuchern die Bockwindmühle in Lindennaundorf. Quelle: André Kempner

"Bei dem Wetter muss man einfach raus. Und die alte Technik wollte ich mir schon immer mal anschauen", erklärte der Leipziger Roland Meinhold, der mit seiner Familie auf die Festwiese an der Priesteblicher Straße gekommen war. Fast drei Jahre sind seit dem Umzug der 1848 erbauten Mühle vom südlichen Ortseingang vergangen. Für den jetzigen Eigentümer und Betreiber, den Heimatverein Frankenheim-Lindennaundorf, eine überaus erfolgreiche Zeit.

"Im Schnitt begrüßen wir zwischen April und September an jedem ersten Sonntag im Monat zwischen 50 und 100 Gäste. Zum bundesweiten Tag der offenen Mühle am Pfingstmontag sind es in den letzten beiden Jahren sogar mehr als 4000 gewesen", erzählte Vereinsvorsitzender Jens Schwertfeger. An Sommertagen sei die Bockwindmühle längst ein beliebtes Ziel für Familien, die auf den nahen Radwegen des Grünen Rings nach Lindennaundorf fahren.

Während größere Kinder und Erwachsene mit Bude die Treppe zur Mühle hinaufkletterten, um sich Müller-Geschichten anzuhören und über das Vibrieren des Elektromotors zu staunen, zog es die Jüngsten auf den daneben gelegenen Spielplatz. Auch dort gibt es eine Windmühle.

Wer Lust auf eine Entdeckungstour in Lindennaundorf hat, sollte sich schon mal den 5. Mai vormerken. Dann erklärt Bude von 13 bis 18 Uhr, wie Getreide zu Mehl verarbeitet wird. Wandergruppen, Schulklassen und Kitas können zudem individuell Termine vereinbaren. Auf Wunsch wird gemeinsam Brot gebacken und verkostet.

Anmeldungen im Internet unter www.heimatverein-frankenheim-lindennaundorf.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.04.2013

Ulrike Witt

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