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Markranstädt Eine Woche voller Herausforderungen für die Achtklässler des Gymnasiums
Region Markranstädt Eine Woche voller Herausforderungen für die Achtklässler des Gymnasiums
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17:15 19.05.2015

Unter dem Motto "Wir sind alle Spieler" präsentierten die Mädchen und Jungen die Ergebnisse einer Woche voller Ideen, Entdeckungen und Herausforderungen.

Im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts hatte sich die Schule Partner wie das Leipziger Tanztheater, die Oper, die Musikalische Komödie, das Theater der Jungen Welt und die Juggle-Hall ins Boot geholt. Den Organisatoren war dabei durchaus klar, dass sie es mit einer oft nicht ganz einfachen Altersgruppe zu tun haben. "Viele sind in diesem Alter noch sehr unsicher, nicht jeder weiß etwas mit sich anzufangen", so Lehrerin Anne Fischer. Gerade da setze das Projekt an - Talente aufspüren sowie Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsgefühl stärken. "Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Markranstädt wäre das alles niemals machbar gewesen", betonte Fischer. Und so stand einer spannenden Woche nichts mehr im Weg. Tagelang wurden Tanzschritte einstudiert, Ansagen geprobt und Kunststücke ausprobiert. Selbst um "heiße Themen" wie Intoleranz, Drogenmissbrauch und falsch verstandene Freundschaftsdienste machten die Achtklässler keinen Bogen. So manchen Ratschlag für den Alltag gab es fast nebenbei. "Beruhige dich, deine schlechte Energie bringt uns nicht weiter", hieß es in dem kleinen Theaterstück, alles verpackt in heiße Musik und flotte Choreografien. Einziger Wermutstropfen: Die Akustik im Kommunikations- und Kreativzentrum ließ sehr zu wünschen übrig, deshalb gingen einige durchaus beachtenswerte Botschaften buchstäblich unter.

"Wir wussten am Anfang nicht was wir machen wollen", erzählte Tom Sommer, der als Moderator durch das Artistik-Programm führte. "Dass wir alles schließlich als eine Art Filmprogramm präsentierten, war das Ergebnis einer Abstimmung." Doch der Aufwand lohnte sich - die präsentierten Kunststücke entlockten den Zuschauern manchen Szenenapplaus. Mit großer Spielfreude brachten die Akteure große Filmklassiker auf die Bühne - selbst vor Charlie Chaplin gab's eine symbolische Verbeugung. "Wir wollen zeigen, das Schwarz-Weiß-Filme nie an Farbe verlieren werden", betonten die Nachwuchsschauspieler.

Die Zuschauer waren sichtlich angetan - Applaus gab es am Ende für alle Mitspieler. "Das Jonglieren hat uns am meisten gefallen", waren sich die drei Siebtklässler Sebastian, Niclas und Melvin einig. Sie nutzten die Aufführung gleich als Ideenquelle. "Denn im nächsten Jahr sind wir dann an der Reihe."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.04.2013

Bert Endruszeit

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