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Markranstädt Elster-Saale-Radweg eröffnet
Region Markranstädt Elster-Saale-Radweg eröffnet
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13:02 26.10.2009
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Markranstädt

Dabei waren auch hunderte Schaulustige und Radfahrer.

Nach jahrelanger Vorbereitung und Abstimmung benötigte der Ausbau der ehemaligen Bahnstrecke Plagwitz-Pörsten schließlich nur sechs Monate Zeit. Radon sprach in Seebenisch von „fast schon einem Jahrhundertbauwerk“ und erinnerte an die Einstellung der Strecke 1998 über den Kauf der Flächen von der Deutschen Bahn 2007 bis zur Realisierung für insgesamt 750 000 Euro. Die reinen Baukosten betragen 550 000 Euro, gefördert wurden 410 000 Euro.

„300 Meter bis zur Grenze der Stadt Leipzig fehlen noch“, präzisierte Radon. „Dafür werden wir noch 36 000 Euro investieren“, versprach sie. Vorbeiradelnde Touristen können ab sofort auch fahrradgeeignete Unterkünfte an der Trasse nutzen. Radon übergab der Pensions-Betreiberin Liane Lupa und Andreas Groitzsch, dem Wirt der Grünen Eiche in Kulkwitz, die „Bett und Bike“-Plakette des ADFC, die darauf hinweist.

„Wir sind am Elster-Saale-Radweg nicht ganz schuldlos“, erklärte Rosenthal, der daran erinnerte, dass aus der Umlage des Grünen Rings die Vorplanungen finanziert wurden. Er versprach, sich für die Fortführung des Elster-Saale-Radwegs nach Leipzig auf einer „anderen als der bisher diskutierten Trasse – an der Hauptverkehrsstraße durch Grünau – mit Anbindung nach Plagwitz einzusetzen. Vom anderem Ende der Strecke gestand Reichel, dass „man schneller sein wollte“. 2010 soll das noch fehlende Meuchener Stück folgen, womit „die Verbindung zum Elster-Saale-Radweg, aber auch zum Burgenlandkreis besteht“, wie er unterstrich.

„Wunderschön“ lautete das Urteil der AG-Leiterin des Grünen Rings Gesine Sommer zur Rad-Route. Sie war mit ungefähr hundert Sportlern vom Nordufer des Kulkwitzer Sees gekommen und drängte nach den Feierlichkeiten und Stärkung mit Kaffee, Glühwein, Brühe und Bratwurst zur Weiterfahrt. Markranstädts ehemaliger Bauamtsleiter Heiner König, der mit ihr vor zwei Jahren noch die Knackpunkte der Route begutachtet hatte, teilte Sommers Einschätzung: „Wenn die Route komplett ist, plane ich eine Tour ins Saale-Tal“, verriet er.

Kendra Reinhardt

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