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Markranstädt Entsorger stellt Standort infrage
Region Markranstädt Entsorger stellt Standort infrage
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15:19 16.07.2010
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Markranstädt

t. Sie wiederholte, sie habe immer vor einer Aufspaltung in die Sita Ost als privatwirtschaftliches Unternehmen und ein kommunale Firma gewarnt und sich ein anderes Votum der Kreisräte der Stadt gewünscht.

„Wir denken darüber nach, wie weitere Optimierungen zu erreichen sind, sodass die Müllgebühren nur moderat steigen“, bestätigte Kell-Geschäftsführer Jens Adam. Eine Zusammenlegung der beiden Verwaltungsstandorte Markranstädt und Borna sei im Gespräch. In zwei Jahren werde es nur noch die Hälfte der Verwaltungsmitarbeiter geben, erläuterte er. Existierten 2009 noch zwölf in Markranstädt, so sind es nach der Abspaltung von der Sita Ost – die rückwirkend zum Jahresanfang gültig geworden war – nur noch acht. Von denen werden Adam zufolge zwei über Altersteilszeit in den nächsten zwei Jahren ausscheiden.

„In geringem Umfang“ würde sich die Standortverlagerung auf die Gewerbesteuer auswirken, stellte der Geschäftsführer fest. Da diese anhand der Beschäftigtenzahl errechnet wird, die sich bereits verringert hat und das kommunale Unternehmen nicht mehr Gewinne in der gewohnten Größenordnung erzielt, falle dies aber nicht so sehr ins Gewicht. „Es ist aber noch keinerlei Entscheidung getroffen“, betonte Adam. Doch es gebe Nachfragen, ob jemand Interesse an dem Standort im Schwarzen Weg hat und Abwägungen, welche Kosten durch die Zusammenlegung mit dem operativen Standort in Borna entstehen. „Wir werden mit dem Landkreis als Gesellschafter entscheiden, welche Alternative die bessere ist“, resümierte er. Selbst wenn der Standort aufgegeben wird, bliebe das Mietverhältnis der Stadt, die die Hälfte des Gebäudes nutzt, davon unberührt, sagte er. Zurzeit sind dort das Archiv der Stadtverwaltung, der Aufenthaltsraum des Technischen Services und technisches Gerät untergebracht, berichtete Claudia Lutz aus der Verwaltung. Die Sita-Ost hat den regionalen Vertrieb in Großlehna, dem Standort der Betriebsstätte der alten Kell, konzentriert. In dem Zuge seien auch neue Büros gebaut worden, so Adam.

Kendra Reinhardt

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