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Markranstädt Erste Ratssitzung für Jens Spiske
Region Markranstädt Erste Ratssitzung für Jens Spiske
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15:05 19.05.2015
Jens Spiske leistete am Donnerstagabend seinen Amtseid. Quelle: André Kempner

Glückwünsche gab es für Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) von allen Fraktionen, aber auch ein Dankeschön an die Erste Beigeordnete Beate Lehmann.

Die regulären Sitzreihen in der linken Ecke des Saals waren schnell voll, so dass auch hinter den Stadträten noch Stühle aufgebaut werden mussten. So mancher Besucher blieb gar stehen, um die Vereidigung genau verfolgen zu können, die Stadträtin Ingrid Pfefferkorn (parteilos) vornahm.

In der Aufregung hatte Spiske zwar vergessen, die Besucher zu begrüßen, übel nahm ihm das in Anbetracht der ungewohnten Situation aber niemand. Auf eine lange Ansprache verzichtete der neue Bürgermeister, für den es die erste und letzte Stadtratssitzung zugleich war - die erste, die er leitete und die letzte in diesem Jahr.

"Die vergangenen Monate waren weder für die Stadt schön, noch für mich", betonte Spiske, der von seiner Frau und seinen zwei Töchtern begleitet wurde. Die Belastung für seine Familie sei "nicht unerheblich" gewesen. Nun aber stünden sowohl die Stadtverwaltung als auch die Markranstädter vor neuen Herausforderungen. "Die völlig unbefriedigende Verkehrssituation und die Landflucht sind Themen, die uns beschäftigen werden", machte er deutlich. Doch er habe von allen Fraktionen die Zusicherung bekommen, unterstützt zu werden.

Einer der ersten, der Spiske nach der Vereidigung gratulierte, war CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Kirschner: "Sie können auf uns bauen", flüsterte er dem Neuen zu. Rosel Glöckner von der Bürgerinitiative "Pro Kulki - kontra Bebauungswahn" forderte von ihm, Bürgerrechte zu akzeptieren, Bürgerinteressen ernst zu nehmen und ohne Willkür zu agieren. Großer Dank ging an Beate Lehmann, die in den vergangenen Monaten den Bürgermeister vertreten hatte. "Wir wussten ja, dass Du das kannst, aber dass Du das so gut kannst, wissen wir jetzt", lobte Frank Helge Meißner von der SPD-Fraktion. Spiske betonte: "Frau Lehmann hat das Schiff in stürmischen Zeiten auf Kurs gehalten." Lehmann ihrerseits gab den Dank an den Ältestenrat weiter, "ohne dessen Beratung und Mitwirkung das alles nicht so gut gelungen wäre".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.12.2013
Julia Tonne

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