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Markranstädt Fasching in Markranstädt – eine Erfolgsgeschichte
Region Markranstädt Fasching in Markranstädt – eine Erfolgsgeschichte
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20:01 03.03.2019
Garanten für den Erfolg: Die Funkengarde mit ihren prächtigen Kostümen gehört wie die anderen Tanzgruppen zu den Erfolgsfaktoren des Markranstädter Karnevals.
Markranstädt

Der Markranstädter Karneval ist ohne Frage zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Am Sonnabend, zur großen Gala-Veranstaltung, musste eine Tischreihe extra aufgestellt werden, die Karten waren dennoch bereits kurz nach dem Vorverkaufsstart restlos vergriffen. Bis 3 Uhr wurde getanzt. „Die Zuschauerzahlen sind stetig gestiegen“, erklärt der Programm-Verantwortliche und Elferrat-Vorstand Thomas Koch. „Für die Weiberfastnacht und die Hauptsitzung brauchen wir keine Werbung mehr machen.“

Das sei ganz zu Beginn, als der neue Elferrat in der Saison 2000/2001 das Zepter übernommen hatte, anders gewesen. „Da haben wir Plakate geklebt und überall geworben, um die Halle einigermaßen voll zu bekommen“, so Koch. Heute gibt es mit dem Gaffeeglatsch eine Zusatzveranstaltung für Senioren, die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde – und ebenfalls gut angenommen wird. „Wir arbeiten immer wieder daran, uns zu verbessern“, erklärte Koch. „Was nicht immer leicht ist.“

Der Weiberfasching zählt inzwischen zu den größten in Sachsen. Quelle: André Kempner

So werde Jahr für Jahr nicht nur am Programm gearbeitet, sondern auch Deko und Technik verbessert. „Die alljährlich hohe Qualität des Programms haben wir hart erarbeitet“, so Koch, der bei den Veranstaltungen als Zeremonienmeister fungiert und in diesem Jahr die Zuschauer als Lord der Finsternis begeisterte. „Das geht nicht ohne die vielen Helfer vor und hinter der Bühne, die einen großartigen Job machen.“ Aber auch die Zuschauer seien ein Schlüssel zum Erfolg. „Uns macht es ja auch mehr Spaß, vor ausverkauftem Haus aufzutreten“, so Koch. Innerhalb der Saison werde das Programm an die jeweilige Zielgruppe angepasst.

Bürgermeister Spiske in der Unterwelt

Am Donnerstagabend durften die Damen zur Weiberfastnacht bei einer Strippergruppe grölen, dafür gab es keinen Kindergardetanz. In diesem Jahr war aber wieder eine Büttenrede dabei – allerdings eine besondere: Graf Dracula empfing Markranstädts Bürgermeister Jens Spiske, die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Grünen-Chef Robert Habeck. Alle drei bewarben sich um einen Platz in der Unterwelt. „Das Programm ist jedes Jahr wieder wirklich top“, meinte Sieglinde Meißner aus Lützen. Sie und ihre Freundinnen sind Stammgäste bei der Weiberfastnacht und immer besonders gespannt auf das Männerballett. „Wir sind sehr gern hier, es ist toll dekoriert und man merkt, wie viel Liebe in den Vorbereitungen steckt.“

Gardetanz, Showtanz, Solomariechen, Männerballett, Gesang – das seien die Dinge, die besonders gut in Markranstädt ankommen, meinte Mitorganisator Koch. „Die klassische Büttenrede hat es eher schwer.“ Deshalb gebe es die auch in dieser Form nicht. „Wir haben jedes Jahr ein neues Motto“, erklärte Koch. „Und in diesem Jahr passte das mit Graf Dracula gut.“ Zur nächsten Saison entfalle das Motto allerdings, da werde 60-jähriges Bestehen gefeiert, wie Koch verriet. „Die große Gala findet dann im November mit vielen befreundeten Vereinen statt.“

Von Linda Polenz

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