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Markranstädt Fasching mit Heidi und Horst
Region Markranstädt Fasching mit Heidi und Horst
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18:19 02.03.2011
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Kitzen

In Kitzen sind die Themen, die morgen, am Sonnabend und am Rosenmontag auf die Bühne gebracht werden, hochaktuell.

Es ist für den Kitzener Carnevalsklub (KCK) bereits das 35. Jahr, in dem die Narren politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Ereignisse durch den Kakao ziehen. Und passend zum diesjährigen Jubiläum gibt es gleich noch einige Neuerungen. Zum einen tritt die Prinzengarde in vollkommen neuen Kostümen vor das Publikum, zum anderen gibt es seit kurzem drei Gruppen, die es bisher in der Form nicht gab. Eine von ihnen ist „ADH“ - „Aus jedem Dorf ein Hund“. Der Name ist Programm: Zehn junge Männer und vier Frauen aus allen Ecken des Südraumes Leipzig haben sich zusammengetan, um „das Gondwanaland des Leipziger Zoos mit allen Tieren aus aller Herren Länder zu bestücken“, wie es die Präsidentin des KCK, Sybilla Schumann, ausdrückt. So werde eine Dame Heidi geben – mit passender Schielbrille –, während sich ein junger Mann in die Lama-Horst-Schale werfe.

Mit dem Dauerbrenner Frauen/Männer beschäftigt sich dagegen die Gruppe „Ladykracher“, um die zehn Kinder von „Familie Rotzlaff“ und deren Erziehung kümmern sich die Sportler vom SV Blau-Gelb, die die Supernanny geben und dem Reporter Fusselflink Einblicke in ihre Erziehungsmethoden gewähren.

Etwas politischer geht es bei den ehemaligen Elferratsfrauen zu, die sich von nun an „Weibermischung“ nennen. Sie begrüßen den zurückgetretenen Verteidigungsminister in Kitzen, um ihm zu zeigen, wie die Truppe nach seiner Pfeife tanzt – oder vielmehr tanzte.

Erstmalig hat der KCK in diesem Jahr auf etwas ungewöhnliche Art und Weise um Nachwuchs geworben. Für die Jugendlichen aus der Gemeinde gab es eine Prunksitzung mit fünf Gastvereinen. Höhepunkt der Feier: zwei Stripper. Einer für die Mädels, eine für die Herren. „Gerade bei den 16- bis 18-Jährigen sieht es bei uns derzeit schwierig aus“, sagt Schumann. Das seien die geburtenschwachen Jahrgänge, hier mangele es an genügend Tanzwilligen. Besser sieht es hingegen bei den Kindern aus. Mehr als 30 Kinder im Alter von fünf bis 13 Jahren gehören zum KCK. Tendenz steigend. „Viele kommen aus anderen Vereinen zu uns, weil sie dort zum Beispiel Spagat und Radschlagen können müssen“, erklärt Schumann, die seit vier Jahren Präsidentin des KCK ist. Da andere Karnevalsvereine bei Meisterschaften antreten würden, seien diese Übungen Pflicht. Von Meisterschaften hält Schumann nicht viel. „Bei uns steht der Spaß am Tanzen im Vordergrund, und selbst, wer beides nicht kann, kann trotzdem ein super Tänzer sein.“

Was die rund 120 Mitglieder des KCK noch so draufhaben, ist morgen, am Sonnabend und am Rosenmontag jeweils ab 19.11 Uhr im Gasthof Grüne Eiche in Werben zu sehen. Karten gibt es noch für die Sitzungen morgen und am Montag.

Kerstin Leppich

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