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Markranstädt Fehlbetrag umgebucht – keine Zwangsvollstreckung mehr nötig
Region Markranstädt Fehlbetrag umgebucht – keine Zwangsvollstreckung mehr nötig
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18:00 24.08.2016
Streit beigelegt: Die fehlende Pacht für die Festwiese Göhrenz wird intern im Rathaus umgebucht. Quelle: Heimatverein Göhrenz
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Markranstädt

Der Streit um die von der Stadt beabsichtigte Zwangsvollstreckung des Heimatvereins Göhrenz ist beigelegt. Bürgermeister Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) ließ am Mittwoch – einen Tag nach dem LVZ-Bericht über die Vorfälle – mitteilen, dass die ausstehende Pacht für die Festwiese bei der Stadt Markranstädt erlassen wird. „Möglich wird dies durch eine interne Regelung im Rahmen der Vereinsförderung, so dass die Forderung in Höhe von 444,00 Euro für die Jahre 2014 und 2015 gegenüber dem Verein nicht mehr erhoben wird. Eine Zwangsvollstreckung ist somit hinfällig“, hieß es vom Rathaus. Wie die LVZ erfuhr, wurden einfach freie Mittel aus dem Stadtmarketing umgebucht.

Er bedauere die „verständlicherweise hohen emotionalen Wellen, die dieser Verwaltungsvorgang ausgelöst hat“, so der Rathauschef und betont, „dass er an einem guten Miteinander aller Akteure, die sich für Markranstädt und deren Ortschaften engagieren, interessiert ist.“ Die jetzt gefundene Lösung sei schnell und unkompliziert.

Eine Anpassung des Pachtvertrages ist – wie berichtet – bereits erfolgt. Zum Eklat war es gekommen, weil der Spiske-kritische Göhrenzer Heimatverein zunächst mehr zahlen sollte als andere Vereine.

Von Jörg ter Vehn

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